Für Linke ist jede Kultur schützenswert, außer unsere
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Linke hassen ihr Heimatland, aber fetischisieren fremde Kulturen.
Deutschland hat eine wunderschöne Kultur, eine atemberaubende Natur und genug Dinge auf die man stolz sein kann. Man darf und sollte sogar Heimatliebe empfinden. Doch in weiten Kreisen der linken Bewegung und bis hin zur liberalen politischen Mitte findet sich mehr als nur ein fehlender Patriotismus, nein man findet hier ausgeprägten Hass auf alles Deutsche und Rassismus gegen Deutsche.
Claudia Roth und die Mullahs
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Claudia Roth (Grüne) demonstrierte in den 90ern gegen die Annexion der DDR und gegen den deutschen Nationalismus – auf einem Bild hält sie ein Banner mit dem Spruch „Nie wieder Deutschland“.
Ob Frau Roth ein Banner mit „Nie wieder Iran“ tragen würde, ist ungewiss, denn ihr reger Kontakt mit dem Mullahregime ist kein Geheimnis. Sie besuchte mehrfach den Iran und trug dabei ein Kopftuch 2013 gab sie dem iranischen Botschafter Ali Reza Sheikh Attar bei der Münchner Sicherheitskonferenz ein High five. Nun sind die Meinungen zum Kopftuch sehr verschieden, doch es ist davon auszugehen, dass Roth es aus Respekt vor der schiitischen Kultur des Landes trug. Ein Respekt den Roth ihrem eigenen Land nicht vorweisen kann.

Claudia Roth zu Besuch im Iran
Team Scheisse und die Indianer
Die Punkband „Team Scheisse“ löscht ein Lied von allen Plattformen, weil in diesem das Wort Indianer vorkommt. Um genau zu sein heißt es in diesem Lied:
In meinem Zimmer ; Der Indianer beobachtet mich beim Onanieren
Papa glaubt mir nicht, Mama glaubt mir nicht
Papa glaubt mir nicht, Mama glaubt mir nicht
Papa glaubt mir nicht, Mama glaubt mir nicht
In einem Instagrambeitrag schreibt die Band: „Wir waren uns zum Zeitpunkt des Entstehens nicht über Herkunft und Effekte des Wortes bewusst: dass es ein von aussen übergestülpter Überbegriff für indigene Kulturen ist. Dass das Wort Teil einer Verkitschung und Verklärung von Kolonialgeschichte ist, die in erster Linie geprägt ist von Völkermord und Unrecht. Wir werden uns in Zukunft differenzierter indigener Kultur nähern und das Wort nicht mehr benutzen.“
Seit wann Punks Fans von Achtung von Kultur sind, ist unbekannt. Zumal die Band sicherlich kein Fan von deutscher indigener Kultur ist – Häuptling stolzer deutscher Adler aus Brandenburg wäre für die Band kein schützenswerter Teil einer indigenen Bevölkerung.
Die Massaker und Eroberungskriege der Indianer blendet man aus, denn nur wenn der Europäer siegreich ist, ist es schlimm.
Rassismus gegen Rassismus
Doch genau diese Doppelmoral beim Umgang mit rassistischen Begriffen wird nochmals deutlich, wenn man sich die rassistische Bezeichnung Kartoffel anschaut. Das K-Wort, das Z-Word un das I-Wort sind verboten – ob nun zurecht oder nicht sei dahingestellt, aber das Wort Kartoffel, als abwertende Bezeichnung für Deutsche, wird von den Dauerempörten ohne weitere Probleme genutzt.
Das prominenteste Beispiel hierfür ist wohl die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman, die Deutsche als Kartoffeln bezeichnet. Deutsche kann man anscheinend nicht diskriminieren – sie hat sich bis heute nicht dafür entschuldigt. Aber gut in der Welt der Anhänger der kritischen Rassenlehre (der Begriff löst nicht ohne Grund negative Assoziationen aus) gibt es ja auch keinen Rassismus gegen Weiße. Nation of Islam, die Morde an den Buren in Südafrika oder der Besuch der falschen Schule in Deutschland werden als Gegenargumente natürlich nicht angenommen.
Wenn Bundessprecherin der Grünen Jugend Sarah Lee Heinrich von „ekliger weißer Mehrheitsgesellschaft“ spricht, sollte Ataman wegen Rassismus aktiv werden – wird sie aber nicht, denn Sie empfindet ähnlich.
„Und weil wir dies Land verbessern, lieben und beschirmen wir's, und das liebste mag's uns scheinen so wie andern Völkern ihrs.“ schreibt Bertolt Brecht in seiner Kinderhymne, in linken Kreisen ist diese wohl nicht mehr aktuell. Timon Dzienus, Vorsitzender der Grünen Jugend hat gesagt: „Natürlich kennen die Grünen Vaterlandsliebe. Wir kennen und verachten sie.“, wie soll man Politik für ein Land machen, welches man nicht liebt? Ganz einfach man macht Politik gegen dieses Land.
Der offene Hass auf Deutschland, die deutsche Kultur und ethnische Deutsche ist eine besorgniserregende Dynamik.

Ferda Ataman hat kein Problem mit dem Schimpfwort „Kartoffel“
Jede Kultur hat ihre Leichen im Schrank
Der slowenische linke Philosoph Slavoj Žižek sagte einst: „Ich hasse das, was ich 'Unesco-Universalismus' nenne. Diese ekelhaften Bücher die jahrzehntelang über die Kulturen der Welt berichten und jede Kultur ist auf ihre eigene Art und Weise schön – nein, jede Kultur ist auf ihre eigene Art und Weise schrecklich. Jede Kultur hat ihre Leichen in ihrem Schrank“.

Der slowenische Philosoph Slavoj Žižek
Dieses Zitat sollten sich Linke zu Herzen nehmen, wenn sie im Namen der Toleranz alle fremden Kulturen in Schutz nehmen, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Ob nun Roth im Iran, Queers vor Palestine oder der linke Reflex das Kopftuch als Zeichen der weiblichen Selbstbestimmung einzuordnen, statt ein Instrument der Unterdrückung – all diese Beispiele machen deutlich, dass man fremden Kulturen eine gewisse Romantik zuspricht. Fremde Kulturen sind immer schön und die eigene ist immer fürchterlich.
Orientalische Kulturen werden oft nur auf Aspekte wie Mode, Essen und Gastfreundschaft beschränkt, ohne genauer zu differenzieren. Dabei gibt es in Asien genauso Dynamiken des Fremdenhasses und sogar weitaus ausgeprägteren Sexismus und Antisemitismus. Das ist natürlich kein Grund fremde Kulturen zu hassen, doch vielleicht ein guter Punkt, um die Schattenseiten der eigenen, deutschen, Kultur anzuerkennen, aber diese nicht als Grund dafür zu nehmen, diese zu hassen. Den Deutschland ist nicht nur Shoah, wie der Iran nicht nur das Mullahregime ist. Gleichzeitig ist Deutschland nicht nur Schiller, wie Syrien nicht nur Falafel ist.
Amir Makatov
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