Gemeinsam in den Hitze-Lockdown: Lauterbach und Deutscher Wetterdienst betreiben Wetter-Panik
Ein Beitrag von
Ein Kommentar
Schon längst geht es im Wetterbericht nicht nur ums Wetter. Der Klimawandel wird immer häufiger im Zusammenhang mit sogenannten „Extremwetterlagen“ erwähnt.
Doch nicht nur Wettermoderatoren betreiben vorabendlichen Alarmismus, auch der Deutsche Wetterdienst selbst übt sich mittlerweile als mahnende Instanz. Einfach über Sonnenschein berichten? Nein, Achtung, UV-Strahlung!! Die Ankündigung eines Gewitters? Nein! Achtung, extremes Unwetter! So kann jedes meteorologische Ereignis, und sei es noch so stinknormal, als Beleg für den Klimawandel interpretiert werden.
Das hat auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor dem Abrutschen in die eigene Bedeutungslosigkeit verstanden und will mit seinem am Montag vorgelegten Hitzeschutzplan Menschen vor dem Tod bewahren. „Hitzeschutz ist Lebensschutz“, sagte er der Bild-Zeitung. Geplant sind zahlreiche Maßnahmen wie SMS-Warnungen oder die Schulung von Personal in Krankenhäusern und Altenheimen. Endgegner Hitze!
Ehemaliger Umweltsenator kann nur mit dem Kopf schütteln
Der ehemalige Umweltsenator der Stadt Hamburg, Fritz Vahrenholt (SPD) kann über die Panikmache nur den Kopf schütteln: „Seit 1992 ist der Einfluss hoher Temperaturen auf die Anzahl der Todesfälle in Deutschland zurückgegangen“, sagte er NIUS. Weltweit sterben noch immer 10 Mal mehr Menschen durch Kälte. Der Klimawandel wird vorübergehend sogar dazu führen, dass insgesamt weniger Menschen aufgrund von Extremwetter sterben. Ein Artikel im Fachmagazin „The Lancet Planet Health“ untersuchte dazu die Temperaturveränderung und damit einhergehende Todesfälle in 43 Ländern von 2000 bis 2019.
Dieser Fakt passe aber nicht in das „Narrativ der gefährlichen Klimaerwärmung“, sagt Vahrenholt. Auch die Behauptung, es gebe immer mehr tropische Nächte, kann der Ex-Senator und Chemiker widerlegen: „Für den Zeitraum von 2036 bis 2065 ist mit etwa zwei bis drei mehr heißen Tagen (über 30 Grad) und einer Tropennacht mehr (nachts über 20 Grad) in den meisten Landkreisen Deutschlands zu rechnen“. Dabei bezieht sich Vahrenholt auf die Daten des Climate Sevice Centers, einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Hereon. Dieses berechnet für jeden Landkreis in Deutschland den Klimaausblick auf Grundlage der Prognosen des Weltklimarats.
Parallelen zur Coronakrise
Alles an Lauterbachs Panik-Verbreitung, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt, erinnert an die Corona-Jahre. Damals war es das Virus, das die Isolation von Alten und Kranken zu „ihrem eigenen Schutz“ rechtfertigte. Heute ist es „Das Wetter“ als Symptom des Klimawandels. Der Inhalt wechselt, der Mechanismus bleibt gleich.
Damals veröffentlichte das Robert-Koch-Institut, das dem Bundesgesundheitsministerium untergeordnet ist, die täglichen Corona-Infektionszahlen. Heute pflegt es einen Radar für „hitzebedingte Mortalität“.
Wer sich damals den irrsinnigen Maßnahmen widersetzte, war ein Corona-Leugner. Wer heute an der Sinnhaftigkeit von Angst und Panik als politisches Mittel zweifelt, ist ein Klima-Leugner.
Und wenn Karl Lauterbach anfängt, über mögliche Hitze-Lockdowns und Veranstaltungs-Absagen aufgrund von „Wetter“ zu sprechen, wird man das Gefühl nicht los, dass es sich bei all dem nicht um einen schlechten Witz handelt, sondern um ein erprobtes Konzept der Manipulation, das sich jederzeit wiederholen kann.
Emilie Brummel
Artikel teilen
Kommentare