Generalstaatsanwaltschaft nimmt Syrer fest: Islamist plante Anschlag auf Bundeswehr-Soldaten
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Die Generalstaatsanwaltschaft München hat einen mutmaßlichen Islamisten wegen eines auf Bundeswehrsoldaten geplanten Anschlagsplans festnehmen lassen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Der Mann habe in der Innenstadt der bayerischen Stadt Hof Soldaten während einer Mittagspause angreifen und möglichst viele von ihnen töten wollen, hieß es am Freitag. Vor einigen Tagen habe sich der aus Syrien stammende 27-Jährige dafür zwei etwa 40 Zentimeter lange Macheten gekauft.
Der Haftbefehl gegen den Mann sei am Freitag erwirkt und vollzogen worden. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Hof habe den Haftbefehl wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Vollzug gesetzt.
Nach Informationen von NIUS ist der 27-jährige Syrer 2014 als Flüchtling nach Deutschland eingereist. Er besitzt derzeit eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 II AufenthG, genießt also subsidiären Schutz, der bis 2025 gültig war. Für eine Abschiebung war der Beschuldigte nicht vorgesehen, Vorstrafen hatte er keine.
Nach Überzeugung der Ermittler wollte der Beschuldigte durch seinen Anschlag Aufsehen erregen und in der Bevölkerung ein Gefühl der Verunsicherung hervorrufen.
Redaktion
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