Hamburger Universitäten geben 1,2 Millionen Euro für Gender-Projekte aus
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Universitäten der Stadt Hamburg haben seit 2023 fast 1,2 Millionen Euro für Gender-Forschung ausgegeben. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion in der Hansestadt hervor. Zuvor hatte die Junge Freiheit darüber berichtet.
Der Großteil der Summe mit mehr als 700.000 Euro entfällt auf das Projekt „Ökonomische Entscheidungen von Gruppen: Eine experimentelle Analyse der Effekte von Gruppengröße und Geschlechterzusammensetzung“. Dabei handelt es sich um ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt in Wirtschaftstheorie, bei dem unter anderem untersucht wird, wie sich Geschlechterzusammensetzung auf die Entscheidung von Gruppen auswirkt.
Unter den zahlreichen kleineren geförderten Projekte gibt es eine ganze Auswahl an Forschungsunterfangen, die sich unfreiwillig komisch lesen. Für „Gesundheitsförderung in Lebenswelten von Trans*Menschen“ gibt die Hochschule für Angewandte Wissenschaft fast 250.000 Euro aus. Das Projekt „Sichtbarmachung non-binärer Genderdarstellungen in literarischen Texten“ kostete mehr als 3.000 Euro. Fast 6.000 Euro hingegen wird für das interdisziplinäre Lehrprojekt „Gender Equality“ an der Universität Hamburg ausgegeben.
Das Forschungsprojekt „Contextualizing Gender: Gentrifizierung und Kontextualisierung griechischer Mythenbilder in den etruskischen Nekropolen von Cerveteri, Tarquinia und Vulci“ erhielt Zuschüsse in Höhe von 1.000 Euro. 3.700 Euro wurden hingegen für einen „queerlinguistisches Korpus“ gezahlt. In diesem Projekt soll die Auseinandersetzung mit „queeren Tieren“ im Fokus stehen. In der Hochschule für Medien und Technik zahlen Steuerzahler insgesamt 62.500 Euro für ein Publikationsprojekt zum Thema „Musik und Gender im Internet“ sowie 6.000 Euro für die „Arbeitstagung: Musik*Gender“.
Ebenfalls bemerkenswert: Die insgesamt acht Professuren mit den Forschungsschwerpunkten Gender (an der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften) sind allesamt von Frauen besetzt. Dabei handelt es sich um zwei C3-, fünf W3-Professuren sowie eine W1-Professur. „Nähere Angaben zur Besoldungsstufe können aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gemacht werden, da sonst Rückschlüsse auf das persönliche Entgelt möglich wären“, heißt es weiter in der Antwort auf die Anfrage.
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Redaktion
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