Hauptstadt der Gewalt: Ausländer-Kriminalität in Berlin klettert auf 43 Prozent!
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Die Kriminalität in Deutschlands Hauptstadt steigt weiter an!
Am Mittwochmorgen wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2023 vom Berliner Innensenat vorgestellt.
Die Straftaten nahmen insgesamt um 3,2 Prozent auf 536.697 Fälle (+16.870) zu. Darunter vor allem: Körperverletzung, Ladendiebstahl, Einbruch sowie Diebstahl aus Autos.
Die Berliner Polizei ermittelte 140.620 Tatverdächtige – das sind 4.050 mehr als 2022.
Auffällig: Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an allen Straftaten – ohne ausländerrechtliche Verstöße – hat sich von 41,9 auf 43,2 Prozent erhöht.
Insgesamt erhöhte sich mit Einbeziehung von ausländerrechtlichen Verstößen (wie Straftaten gegen das Aufenthalts oder Asylgesetz, z.B. unerlaubte Einreise) der Anteil der Nichtdeutschen an allen Verdächtigen von 47,4 auf 48,7 Prozent (68.534 Tatverdächtige).
Der Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung Berlins nahm laut Statistikamt von 22,6 im Jahr 2023 auf 23,9 Prozent zu. Somit sind nichtdeutsche Tatverdächtige überproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil in der Statistik vertreten.
Auch gibt es eine Zunahme der Jugendgruppengewalt auf 2.056 Fälle (+9,8 Prozent).
In 3.482 Fällen wurde als Tatwaffe ein Messer verwendet. Das sind 165 Fälle mehr als im Vorjahr (+5,0 Prozent).

Berlins Innen-Senatorin Iris Spranger (SPD, m.) stellte Mittwochmorgen die Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) vor.
Die Berliner Polizei stellte insgesamt 19.704 Straftaten – ohne ausländerrechtliche Verstöße – fest, die durch Zuwanderer (u.a. Asylbewerber, Schutzberechtigte, Geduldete oder unerlaubte Aufenthalte) begangen wurden – ein Plus von 5,1 Prozent. Der Anteil von tatverdächtigen Zugewanderten an allen nichtdeutschen Tatverdächtigen beträgt 16,0%.
Darunter sind es vor allem Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (+13,9 Prozent) sowie Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (+17 Prozent), welche unter tatverdächtigen Zuwanderern anstiegen.
„Corona, Inflation, Krieg in der Ukraine, Migration, Hamas-Terror in Israel – die Krisen der letzten Jahre suchen sich ihr Ventil. Wir müssen als Gesellschaft, als Politikerinnen und Politiker gemeinsam dagegen vorgehen.“, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik.
So ist die Kriminalitätsentwicklung in Berlin
- Fälle der Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff steigen um 8,1 Prozent auf 1.879.
- Rohheitsdelikte steigen um 10,7 Prozent auf 77.908 Fälle (darunter: Raub (+7,4 Prozent), Körperverletzung (+ 8,6 Prozent), Gefährliche und schwere Körperverletzung (+6,6 Prozent), Misshandlung von Kindern (+12,2 Prozent), Straftaten gegen die persönliche Freiheit (+ 15,9 Prozent).
- Diebstahl insgesamt nimmt um 5,9 Prozent zu auf 226.393 Delikte (darunter vor allem Ladendiebstahl und Diebstahl von Kraftwagen).
- Wohnungseinbruch steigt um 35,2 Prozent auf 8.323 Fälle.
Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen nimmt zu
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung steigen insgesamt um 4,9 Prozent auf 7.282 Fälle (+338). Im Vorjahr 2022 waren es noch 6.944. Darunter stiegen die Fallzahlen der Vergewaltigung mit einem Plus von 22 Prozent auf 1.151 Fälle (+213). Bei den Sexualdelikten lag der Anteil an Nichtdeutschen ermittelten Tatverdächtigen bei 35,9 Prozent, 2022 lag er noch bei 33,3 Prozent.
Straftaten im Deliktsbereich Raub stiegen auf 5.389 Fälle – der Anteil an nichtsdeutschen Tatverdächtigen betrug 53,1 Prozent.
Bei Taschendiebstahl stiegen die Fälle auf 16.814 (+2,3 Prozent). Der Anteil an ermittelten Tatverdächtigen ohne deutschen Pass liegt bei 91,1 Prozent (2022: 90,9 Prozent). 67 Prozent der Verdächtigen wohnte nicht in Deutschland.
48.254 Fälle wurden insgesamt bei Körperverletzung registriert (+8,6 Prozent). Der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 42,9 Prozent. 2022 lag dieser noch bei 40,5 Prozent. Die Anzahl aller Tatverdächtigen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent – die der tatverdächtigen Kinder um 8,9 Prozent.

Bundespolizisten führen in Berlin am Bahnhof Warschauerstraße einen Mann ab, der ein Messer mit sich geführt hatte.
Auch die Straftaten gegen die persönliche Freiheit steigen auf 24.265 Fälle (+15, 9 Prozent). Anstieg gab es vor allem in den Bereichen Bedrohung, Nötigung und Stalking. Der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen: 37,1 Prozent (2022: 36,7 Prozent).
Eine Zunahme ist auch bei Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte erkennbar. So steigen diese auf insgesamt 3.364 Fälle. Der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen: 40 Prozent (2022: 38,8 Prozent).
Eine stark zunehmende Gewalt gegen Polizeivollzugskräfte, Feuerwehr- und Rettungskräfte ist an den Opferzahlen erkennbar. So wurden im Jahr 2023 insgesamt 9.603 Polizeivollzugskräfte Opfer (+877 Opfer, +10,1 Prozent). Auch die Anzahl der von Gewalt betroffenen Feuerwehr- und Rettungskräfte erhöhte sich auf 376 – ein Plus von 22,5 Prozent.
67 Prozent der Autodiebe haben keinen deutschen Pass
Bei Diebstahl an oder aus Kraftfahrzeugen steigen die Fälle auf 38.994 – ein Plus von 17 Prozent. Der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen beträgt 68,3 Prozent (2022: 67,2 Prozent). 40 Prozent an den Tatverdächtigen insgesamt sind nicht wohnhaft in Deutschland.
Der Diebstahl von Autos erhöhte sich sogar auf 7.781 Fälle – ein deutliches Plus um 39,4 Prozent. 66,9 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen hatten keinen deutschen Pass. 46 Prozent an den Tatverdächtigen insgesamt sind nicht wohnhaft in Deutschland.
Die Täter werden immer jünger
Ebenso klettert auch die Zahl an jugendlichen Täter nach oben. Insgesamt wurden 25.847 Tatverdächtige unter 21 Jahren in der Statistik erfasst. Das 1.048 Personen (+4,2%) mehr als im Vorjahr.
- Die Polizei ermittelte letztes Jahr insgesamt 11.043 Jugendliche (14-18 Jahre) als Tatverdächtige – ein Anteil an aller von 8 Prozent. Gegenüber 2022 ist dies ein Anstieg von 3,4 Prozent.
- Die Anzahl bei tatverdächtigen Kindern steigt auf 5.200 (+193) um 3,9 Prozent. Demnach liegt der Anteil von Kindern (unter 14 Jahre) an allen Tatverdächtigen bei 3,7 Prozent.
- Bei Heranwachsende (18-21 Jahre) ist ein Wachstum um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen (9.604 Tatverdächtige; +490).
Zara Riffler
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