Hinter dieser Tür wohnt der Hamas-Terrorist von Berlin: Vier Männer planten Anschläge in Deutschland!
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Terror-Festnahmen! Vier Hamas-Terroristen planten einen Anschlag in Deutschland. Waffen sollten in Berlin gelagert werden, um jüdische Einrichtungen anzugreifen. Die Ermittler sprechen von einem „Erddepot“. Drei Männer sollen am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden – eine weitere Festnahme gab es in den Niederlanden auf Bestreben der deutschen Behörden.
NIUS ist vor Ort und zeigt exklusiv die Bilder der Razzia in Berlin-Kreuzberg. Gegen 20.00 Uhr kamen die Spezialkräfte der Polizei mit Kisten aus dem Gebäude – die Beweise wurden in Autos geladen und abtransportiert.

Die gesicherten Beweise wurden am Abend verladen

Die Razzie in Berlin-Kreuzberg
Die wichtigsten Entwicklungen:
Insgesamt vier Terroristen der Hamas wurden in Berlin und Rotterdam verhaftet, weil sie Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa geplant haben. Sie standen unter dem direkten Kommando der „Kassam-Brigaden“, also einer militärischen Organisation der Hamas.
Der Generalbundesanwalt geht davon aus, dass die Hamas-Terroristen sich im Herbst mehrfach im Umkreis von Berlin auf die Suche nach dem Waffenversteck machten – doch angeblich konnten sie die vergrabenen Waffen nicht finden. Nach NIUS-Informationen soll es sich um Kriegswaffen und Sprengstoff gehandelt haben. Unklar ist, ob das Depot bereits vorher von deutschen Behörden geräumt worden war.
Bei der Razzia am Donnerstag wurden keine Waffen gefunden. Der Hinweis auf die Terrorzelle kam nach NIUS-Informationen von befreundeten Diensten aus dem Ausland.
NIUS war am Donnerstagabend vor Ort, als in Berlin-Kreuzberg die Polizei und das BKA mit Spürhunden die Wohnung eines Verdächtigen durchsuchte. Die Beamten gingen mit leeren Umzugskartons in das Gebäude, um Beweise zu sicher. Zwei Anwohner sagen zu NIUS: „Ah! Hamas, krass!? Einer weniger!“
Zwei Anwohnerinnen verrieten NIUS, dass sie die Polizei fragten, was eigentlich passiert sei. Die Polizisten antworteten: „Nichts, worüber sie sich Sorgen machen müssen.“
Die Polizisten sind zur Stunde immer noch mit großer Mannstärke vor Ort. Immer mal wieder ist hinter den Fenster ein Beamter in der Wohnung zu sehen. Die Tür des Verdächtigen wurde offenbar mit Gewalt aufgebrochen. Nach NIUS-Informationen war der Berliner Schlüsseldienst „Kent“ vor Ort und hat die Tür wieder notdürftig mit einer Spanplatte geflickt.

Die Männer sollen einen Anschlag in Berlin geplant haben

Mit Spürhunden durchsuchten die Beamten das Gebäude

Die Durchsuchung am Donnerstagabend
In Sicherheitskreisen wird der Fall als dramatische Eskalation bewertet. Bisher galt Europa vor allem als Rückzugsraum für Hamas und auch Hisbollah. Deutschland war bisher nicht Ziel von Hamas, weil die Terroristen hier ihre Vorbereitungen in Ruhe treffen, Spenden sammeln, Mitglieder anwerben konnten, finanziert von staatlichen Sozialleistungen und vom deutschen Verfassungsschutz meist vollkommen unbemerkt. Nun scheint die Terrororganisation aber ihre Strategie zu ändern. Eine Person, die mit dem Vorgang direkt befasst ist, sagt zu NIUS: „Sie wollen Juden töten, wo immer sie auch sind.“
NIUS dokumentiert die dramatische Pressemitteilung der Generalbundesanwaltschaft im Wortlaut:
„Die Bundesanwaltschaft hat heute (14. Dezember 2023) aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs den im Libanon geborenen Abdelhamid Al A. den ägyptischen Staatsangehörigen Mohamed B. sowie den niederländischen Staatsangehörigen Nazih R. festnehmen lassen. Vorläufig festgenommen wurde weiter der im Libanon geborene Ibrahim El-R.
Die Festnahme von Abdelhamid Al A., Mohamed B. und Ibrahim El-R. erfolgte durch Beamte des Bundeskriminalamts in Berlin. Nazih R. wurde auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs durch die niederländische Polizei in Rotterdam festgenommen.

In Israel ermordeten Hamas-Terroristen über 1200 Menschen – Frauen und Kinder wurden dabei nicht verschont.
Die Beschuldigten sind der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung dringend verdächtig (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, § 129b Abs. 1 StGB).
Den Beschuldigten wird im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt:
Die HAMAS („Harakat al-Muqawama al-Islamiya“) ist eine Organisation mit militant-islamistischer Ausrichtung. Ihr erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels und die Errichtung eines palästinensischen Staates unter Geltung der Scharia auf dem gesamten ehemals britischen Mandatsgebiet Palästina zwischen Mittelmeer und Jordan. Die Gruppierung lehnt jegliche säkulare Staatlichkeit als gottlos ab und sieht in der Scharia die einzig legitime Grundlage staatlichen Handelns.
Die politische Führung der HAMAS besteht aus einer Inlandsführung im Gazastreifen und einer Auslandsführung in wechselnden Ländern. Den militärischen Flügel bilden die „Izz al-Din al-Qassem“-Brigaden. Deren Zellen haben seit Gründung der Organisation 1987 zahlreiche Selbstmordanschläge gegen israelische Ziele ausgeführt. Sie sind auch verantwortlich für Entführungen und gezielte Tötungen israelischer Staatsbürger sowie den Beschuss Israels mit Raketen und Mörsergranaten. Am 7. Oktober 2023 drangen im Zuge eines massiven Terrorangriffs Hamas-Kämpfer auf israelisches Staatsgebiet ein und ermordeten oder entführten dort eine große Zahl von Zivilisten.

Die israelische Armee nahm massenhaft Hamas-Kämpfer gefangen.
Abdelhamid Al A., Mohamed B., Ibrahim El-R. und Nazih R. sind seit Jahren Mitglieder der HAMAS und beteiligten sich an Auslandsoperationen der Vereinigung. Sie verfügten über eine enge Anbindung an Führungskräfte der „Izz al-Din al-Qassem“-Brigaden. Hierzu gehörte auch der vor kurzem getötete stellvertretende Kommandeur der „Izz al-Din al-Qassem“-Brigaden, Khalil Hamed Al Kharraz. Spätestens ab dem Frühjahr 2023 war Abdelhamid Al A. damit befasst, im Auftrag der HAMAS ein Erddepot mit Waffen in Europa ausfindig zu machen, das die Organisation dort in der Vergangenheit konspirativ angelegt hatte. Seine Weisungen nahm er von Führungskadern der HAMAS im Libanon entgegen. Die Waffen sollten nach Berlin verbracht und für mögliche Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa bereitgehalten werden. Im Oktober 2023 machten sich Abdelhamid Al A., Mohamed B. und Nazih R. in unterschiedlicher Personenzusammensetzung mehrfach von Berlin aus auf die Suche nach den Waffen. Unterstützt wurden sie dabei von Ibrahim El-R.
Abdelhamid Al A., Mohamed B. und Ibrahim El-R. werden im Laufe des morgigen Tages dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dieser wird im Falle von Ibrahim El-R. über den Erlass eines Haftbefehls entscheiden und den beiden anderen Beschuldigten die Haftbefehle eröffnen.“
Während die Polizei islamistische Anschläge verhindert, protestieren an der Freien Universität Berlin Aktivisten für die Solidarität mit dem palästinensischen „Befreiungskampf“.
Marc Sierzputowski
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