Immer mehr Gewalt: Jetzt Polizei-Patrouille im Freibad
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Tatütata am Beckenrand!
Von wegen Sommer, Sonne, Sonnenschein: Täglich neue Gewalt-Nachrichten aus unseren Freibädern. Einer der Unruhe-Hotspots ist die Bundeshauptstadt Berlin.
Am Mittwoch wurde ein Brandbrief öffentlich, in dem die Mitarbeiter des Columbia-Bades (Stadtteil Neukölln) Alarm schlagen: Sie hätten „paranoide Gedanken, dass jeden Moment etwas passieren könnte“, wie der Tagesspiegel berichtet. Das Freibad ist in dieser Woche geschlossen, weil „verbale Attacken, Spucken oder Pöbeln“ in diesem Sommer zum Alltag geworden sind – erst am Sonntag gab es wieder Randale in dem Bad.
Ein weiterer Brennpunkt in Berlin ist das Sommerbad in Pankow. Dort sorgte am Mittwoch sogar die Polizei für Recht und Ordnung, wie NIUS exklusiv erfuhr!

Die Polizei bestätigt auf Anfrage von NIUS, dass sechs Beamte mit einem Mannschaftswagen im Freibad zur Patrouille unterwegs waren. Hier finden Sie das exklusive Video:
Was machten die Polizisten vor Ort? Vor allem einfach präsent sein, berichtet ein Augenzeuge. Die Beamten seien umhergelaufen und hätten ab und an ein paar Jugendliche angesprochen. Insgesamt sei die Lage ruhig gewesen. Wer will schon negativ auffallen, wenn die Polizei am Beckenrand steht …
Einsätze wie dieser seien „an solchen Tagen in Absprache mit den Bäderbetrieben so verabredet und geplant“, heißt es von der Polizei gegenüber NIUS. Das sei nicht neu, einen besonderen Anlass habe es in diesem Fall auch nicht gegeben. Immer, wenn „Probleme mit dem Klientel oder der Kundschaft“ drohen, sei so eine Patrouille üblich.
Aber die Sprecherin betont auch, dass Polizei in einem Schwimmbad kein Normalfall sein darf: „Sicherheit im Freibad obliegt den Freibädern selbst. Die Polizei ist nicht die Security. Nichtsdestotrotz werden die Freibäder unterstützt.“
Marc Sierzputowski
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