Interne Dokumente aus Flüchtlingsheim: „Mit Benzin überschütten und Mund zunähen“
Ein Beitrag von
Mitarbeiter des Flüchtlingsheims in Stern Buchholz sind regelmäßig mit verbaler und physischer Gewalt konfrontiert. Das geht aus Dokumente aus dem Flüchtlingsheim in Stern Buchholz südlich von Schwerin vor, die NIUS vorliegen. Dabei handelt es sich um Emails, protokollierte Gewaltvorfälle und interne Meldungen.
In einem Beispiel etwa berichtet ein Wachmann, dass ein Bewohner aggressiv reagiert und Malteser mit den Worten bedrohte, man werde sich wieder in Schwerin treffen. Er deutete dabei mit seiner Hand ein Messer an. In einem anderen fall drohte ein Bewohner, sich mit Benzin zu überschütten und seinen Mund zuzunähen. Wenig später stand er erneut im Büro der Maltester und deutete auf seinen Mund, der mit mehreren Stichen zugenäht war. Damit wolle er signalisieren, dass es in Deutschland keine Meinungsfreiheit gebe.
Wiederum ein anderer Fall beschreibt einen schwankenden Bewohner, der in Richtung seines Zimmers ging und mit einem Messer rumfuchtelte. Und in einem vierten Fall fand das Personal das Flüchtlingsheim eine Moschee und einen Bewohner vor, der sich und Gegenstände der Inneneinrichtung mit Exkrementen beschmiert hatte.
Die ganze NIUS Original-Reportage „Stern Buchholz. Das Scheitern eines Flüchtlingsheim“ hier ansehen:
Jan A. Karon
Artikel teilen
Kommentare