ISIS veröffentlicht Kampfbild vom vermummten Terroristen von Solingen!
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat eine zweite Nachricht über die eigene Propagandakanal Amak zum Terrorangriff von Solingen veröffentlicht.
Dabei zeigt die Terrororganisation den mutmaßlichen Täter, Issa Al H., vermummt in Kampfmontur. Der IS schreibt in seinem Bericht, dass der Terroris Issa al H. gehandelt hat, um Muslime „in Palästina, Irak, Syrien und anderswo“ zu rächen. Auch gibt der ISIS an, dass er über Videos des Terroristen verfüge.
In der Nachricht brüstet sich der „Islamische Staat“ damit, „europäische Christen“ getötet zu haben. Wörtlich schreibt die Terrororganisation: „Der Kämpfer hat mehreren Christen, die an dem Fest teilnahmen, tödliche Stichwunden zufügen können, wodurch drei Menschen getötet wurden. Acht weitere Personen wurden unterschiedlich schwer verletzt.“

Der IS nimmt den Anschlag von Solingen zudem als Anlass, um an seinen Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016 zu erinnern. „Vor Jahren kam es in Deutschland zu einer Reihe von Angriffen durch Kämpfer des Islamischen Staates. Der bemerkenswerteste davon war ein LKW-Angriff auf eine große Menge Christen in der Hauptstadt Berlin, bei dem 13 Menschen starben und Dutzende verletzt wurden“, heißt es auf der Terror-Agentur Seite.
Ebenfalls Teil der Nachricht ist Bildmaterial, wie der Terroristen von Solingen dem ISIS die Treue schwör. Darin reckt er verhüllt in ein Palästinensertuch den sogenannten Tauhid-Finger in die Kamera.
ISIS veröffentlicht Video
Dann veröffentlichte der ISIS auf seinem Agenturkanal eine dritte Botschaft: ein Video des Terroristen von Solingen.
„Das Video von der Agentur Amaq zeigt den Täter, der den Angriff auf Christen in der deutschen Stadt Solingen begann“, heißt es im Vorspann. Der Terror-Attentäter schwört darin seine Treue dem IS.
Im Video droht er: „Ihr Kreuzfahrer, ihr habt Massaker in Bosnien angerichtet. Ihr habt Massaker in Palästina angerichtet. Ihr habt Massaker im Levante und im Irak verübt. Ihr dachtet, ihr seid sicher. Aber ich werde, so Gott will, eure Adern durchschneiden.“
Dann wechselt die Szene, zu sehen ist nun ein Mann, durch Verpixelung unkenntlich gemacht. Er nennt sich Qamish Bin Al-Sumah, zeigt nur wenige Augenblicke vor dem mörderischen Anschlag auf dem Weg zum „Fest der Vielfalt“ in Solingen. Er bittet seinen Vater und seine Mutter um Verzeihung, sagt: „Es sind nur noch ein paar Augenblicke. (...) Bitte betet für mich.“
Redaktion
Zara Riffler
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