Islamistische Landnahme am Dresdner Elbufer: Hunderte Muslime folgen Muslimbruderschaft und skandieren „Allahu Akbar“
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In Dresden haben sich am Wochenende hunderte Muslime am Elbufer versammelt, um anlässlich des Opferfests gemeinsam zu beten. Der Verein „Marwa Elsherbiny Zentrum“ aus Dresden veröffentlichte auf der eigenen Facebook-Seite zahlreiche Videos und Fotos von der öffentlichen Versammlung. Der Veranstalter gilt als Anlaufstelle von Islamisten in Sachsen.

Bei sonnigem Wetter wurde schon in den frühen Morgenstunden gebetet.
Auf den Videos ist zu sehen, wie hunderte Gläubige sich auf Gebetsteppichen versammeln und in der Öffentlichkeit beten. Die Gebete werden auf Arabisch abgehalten. Die Gläubigen, darunter laut Tag24 Pakistaner, Syrer, Afghanen, Jordanier und Algerier, sind dabei geschlechtergetrennt aufgereiht. Alle Frauen sind verschleiert, teilweise in Niqab. Einige der Gläubigen tragen traditionell religiöse Kluften wie Abayas oder Qamis sowie Gebetsmützen. Ein Mann fungiert als Vorbeter und stimmt zum Gebet an. Das Geschehen wird mit mehreren Kameras, darunter Drohnen, dokumentiert.
Laut der Polizei habe es zudem am Sonntag mehrere Beschwerden von Anwohnern wegen Lärmbelästigung gegeben. Laut des Portals Tag24 seien Bewohner der Johannstadt, also des Viertels, wo die Versammlung stattfand, bereits in den frühen Morgenstunden von „Allahu Akbar“-Rufen geweckt worden. Die Veranstaltung war laut Stadt Dresden nicht genehmigungsbedürftig, wurde aber vom Umweltamt auf Lärmbelange geprüft. Die Fläche sei über einen Mietvertrag zur Verfügung gestellt worden. Das Opferfest von vergangenem Sonntag stellt den Höhepunkt des Pilgermonats dar; es ist das bedeutendste Fest im Islam.

Das Gebet wurde geschlechtergetrennt abgehalten; alle Frauen erschienen verschleiert.
Ideologie der Muslimbruderschaft am Elbufer
Brisant: Bei der Glaubensstätte und dem Verein handelt es sich laut sächsischem Verfassungsschutz um Islamisten. „Vorstand und somit Entscheidungsträger des Kulturzentrums ist Dr. Saad Elgazar, welcher der Muslimbruderschaft zuzuordnen ist.“ Elgazar ist auch der Mann im Video, der als Vorbeter fungiert.
Elgazar hatte in Vergangenheit laut Verfassungsschutz im Internet Beiträge von führenden und einflussreichen Vertretern der Muslimbruderschaft verbreitet, darunter von Yusuf Al-Qaradawi (inoffizielle Leitfigur und Chefideologe), Hassan Al Banna (Gründer der Muslimbruderschaft) und Sayyid Qutb (ehemaliger Hauptideologe).
Züchtigung von Frauen durch nicht-heftiges Schlagen
Auch andere Vereinsmitglieder und Aktiven hätten Kontakte zu Strukturen der Muslimbruderschaft. Nach außen hin setze der Verein „auf die Förderung der Kultur, der Religion und der Integration von Migranten in die hiesige Gesellschaft“ mit Betonung der Völkerverständigung und Toleranz, „getarnt unter diesem Deckmantel ist das Marwa Elsherbiny Kulturzentrum jedoch vielmehr bestrebt, den hier lebenden Muslimen die extremistische Ideologie der Muslimbruderschaft nahezubringen“.

Das Gebet am Elbufer in Dresden.
Zahlreiche Äußerungen der Vereinsmitglieder seien antisemitisch und bestreiten das Existenzrecht Israels; zudem sei die Ideologie des Kulturzentrums streng antifeministisch. So soll Elgazar im Rahmen seiner Imam-Tätigkeit auch zu Themen wie „zeitgenössische Familienprobleme“, „Ehestreitigkeiten“ und „Umgang mit Frauen“ gepredigt haben. „Seiner Ansicht nach sollen [widersetzliche] Ehefrauen, gemäß religiösen Texten, durch Ermahnung, das Meiden im Ehebett und nicht heftiges Schlagen »therapiert« werden“, heißt es von Seiten des Verfassungsschutzes.
„Durch die Flüchtlinge sind wir mehr geworden“
Für den Verein ist die Veranstaltung indes Grund zur Freude. Eine Muslima berichtete gegenüber Tag24: „Vor einigen Jahren haben vielleicht zwanzig Muslime gemeinsam gefeiert. Durch die Flüchtlinge sind es immer mehr geworden, was uns freut. Die Feier heute war sehr harmonisch.“
Der Verein selbst hat Dutzende Fotos und vier Videos der Veranstaltung in sechs einzelnen Beiträgen auf der eigenen Facebook-Seite veröffentlicht, darunter einen Beitrag der Stadt Dresden. Diese „wünschen allen Musliminnen und Muslimen ein gesegnetes Opferfest.“
Der Beitrag ist gelabelt mit dem Emoji eines islamischen Halbmondes.
Jan A. Karon
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