Israelischer Armee-Sprecher Arye Shalicar: „Wenn die Terroristen die Köpfe aus den Tunneln stecken …“
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Der brutale Terror-Angriff der Hamas kam am Sabbatmorgen, er überraschte ein ganzes Land und kostete hunderten Menschen das Leben: Der 7. Oktober 2023 ist eine Zäsur in der Geschichte Israels.
Arye Shalicar ist in Berlin geboren, hat den Terror-Tag in Tel Aviv erlebt und ist seit Sonntag wieder im Reserverdienst der israelischen Streitkräfte, er dient der Armee als Sprecher. Die große Frage, die sich jetzt alle stellen, lautet: Wie geht's weiter mit dem Gaza-Streifen?
Shalicars Antwort: „Hamas und der islamische Dschihad sollten sich sehr warm anziehen. Sie werden nie wieder so auf den Beinen stehen, wie sie es bis gestern getan haben.“ Die Luftwaffe fliegt Ziele der Terror-Infrastruktur an – Waffenlager, Kommando-Zentralen, Terror-Tunnel. Der Armee-Sprecher: „Wenn sie dann irgendwann ihren Kopf aus den Tunneln ziehen, gut möglich, dass auch die Terroristen selber dran glauben werden.“
Das Kabinett Netanjahu hat den Kriegszustand ausgerufen. Nach internationalem Recht eine Herausforderung für die Streitkräfte, da es keine zivilen Opfer geben darf. „Der Gaza-Streifen ist dicht besiedelt. Die Terroristen nutzen das. Kindergärten, Moscheen, Frauen, Kinder, Alte werden als menschliche Schutzschilder genutzt – und jetzt wahrscheinlich auch israelische Geiseln.“ Umso schwieriger, nur die Terroristen zu treffen.
Das ganze Gespräch mit Arye Shalicar sehen Sie hier:
Julian Reichelt
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