Ist das schon eine Verschwörungstheorie? Grüne beschuldigen die CSU, vom Kreml bezahlt zu sein
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Nach dem Wahl-Debakel im Osten liegen die Nerven bei den Grünen blank! Täglich werfen sie mit neuen Anschuldigungen um sich. Nun deutete eine Grünen-Bundestagsabgeordnete an, dass die CSU vom Kreml bezahlt werde. Diese These klingt wie eine Verschwörungstheorie.
Ob bei der Wahl in Sachsen (-3,5 %), in Thüringen (-2 %) oder in Brandenburg (-6,7 %): Die Partei der Grünen befindet sich im Absturz-Trend im Vergleich zu den letzten Wahlen. Wenn am Sonntag die nächste Bundestagswahl wäre, stünden die Grünen nur noch bei 9,5 Prozent (-5,3 %), so die aktuellste INSA-Umfrage. Der schwächste Wert seit fast sieben Jahren! Und auch noch einstellig.
Die grünen Politiker und Parteifunktionäre: sind nervös, gereizt, gestresst. Werfen seit Tagen und Wochen mit wilden Argumenten nur so um sich. Mal wäre das „Taktieren gegen die AfD“, mal die „Desinformation“, mal die „Propaganda“ an all dem grünen Absturz-Elend Schuld. Nur selten: sie selbst.
Jetzt legen die Grünen mit einer ganz neuen Theorie nach …
Grüne fragt: Wie viel Putin-Geld die CSU bekomme
Klingt nahezu wie eine Verschwörungstheorie: Die Bundestagsabgeordnete Katharina Beck (Grüne) stellte die Behauptung in den Raum, dass die CSU, also die Schwesterpartei der CDU, von dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bezahlt werden.
„Ich frage mich, ob und wenn ja, wie viel Geld die CSU von Putin bekommt, um sein Anti-Grünen Drehbuch ständig weiter zu befeuern“, schrieb Beck – ohne Fragezeichen dahinter – auf dem Kurznachrichtendienst X. Und weiter: „AfD und BSW bei 40-50 % im Osten – aber wir sind das größte Übel. Really? Not.“

Die Abgeordnete der Grünen-Fraktion machte diese brisante Andeutung OHNE Belege.
Diese Aussagen machte sie im Kontext eines ntv-Artikels, aus dem hervorgeht, dass CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt eine Koalition mit den Grünen ausschließt. So sagte Dobrindt: „Der eine oder andere Schwarz-Grün-Romantiker in den Bundesländern muss realisieren, dass sich Deutschland weder umerziehen lassen will, noch ein Versuchskaninchen für links-grüne Ideologieprojekte sein will.“ Die Grünen seien „der Brandbeschleuniger für die Polarisierung in unserer Gesellschaft.“
Damit reagierte der CSU-Politiker auch auf die Unions-Kollegen Hendrik Wüst und Daniel Günther, die vergangene Woche bei einem gemeinsamen Auftritt in Kiel eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Grünen in ihren Ländern betont hatten.
Später beteuerte Katharina Beck, es doch nicht ernst gemeint zu haben. Die Grünen-Politikerin löschte den X-Beitrag und behauptete, dass ihre Andeutung „keine Behauptung“ gewesen wäre. Weil es „bei manchen falsch“ angekommen wäre, habe sie den Tweet gelöscht.
Doch der Vorfall ist nicht mehr löschbar! Denn mit ihrem X-Beitrag hat Katharina Beck ernsthaft angedeutet, dass die größte Oppositionspartei Union von einer fremden politischen Macht finanziert wird.
Dies erweckt den Eindruck einer politischen Argumentation, um gezielt eine Opposition zu diskreditieren – eine Art psychologische Politik, wie man es eigentlich auch von Staaten wie Russland kennt …
Grüne reden sich um Kopf und Verschwörer-Kragen
Dieses Beispiel zeigt: Die Grünen schrecken nicht mehr vor absurden Behauptungen ohne Belege und ohne Fakten zurück. Sie reden sich um Kopf und Kragen gegen die Opposition und gegen die getätigten Wahlkreuze. Immer mehr tendieren die Grünen zu Verschwörungstheorien.
Nächstes Beispiel: Nach dem Wahl-Debakel in Sachsen und Thüringen rechtfertigte Grünen-Geschäftsführerin Emily Büning ihre Wahlverluste mit der Propaganda von Putin.

Beschäftigt sich viel mit Propaganda: Grünen-Geschäftsführerin Emily Büning
Wörtlich sagte Büning: „Wir haben Vertrauen verloren bei den Bürgerinnen und Bürgern. Das müssen wir wieder aufbauen. Das ist sehr wichtig. Darüber hinaus habe ich ein Gespräch geführt mit einem jungen Mann, der mir sagte, Russland habe doch ein gutes Recht darauf, die Ukraine anzugreifen. In diesem Gespräch sind mir alle Propaganda-Forderungen Russlands entgegengeschlagen. Wir sehen massiv, wie die russische Propaganda sich verbreitet hat.“
Bedeutet: Die Grünen-Politikerin gibt der Putin-Propaganda eine Schuld am Wahlverhalten der Ostdeutschen.
Noch ein Beispiel: Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) ordnete am Morgen nach den Brandenburg-Wahlen das katastrophale Ergebnis der Grünen im öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk ein. Auch sie führte als einen Grund für die schlechten Wahlergebnisse eine „Einflussnahme des Kreml“ an.

Sieht ihre Partei gerne als Opfer-Partei: Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne)
Wörtlich sagte Göring-Eckardt: „Muss man sagen, dass die Einflussnahme des Kreml, der ja – inzwischen ist das ja von Ihren Kollegen recherchiert worden – gesagt hat, Deutschland ist eine leichte Beute, da ging immer dabei darum, die Grünen zu diffamieren. Da haben andere Parteien, demokratische Parteien mitgemacht, die Grünen zum Hauptgegner erklärt.“
Heißt: Die Grünen-Politikerin versucht hier, wenn auch in schwer verständlicher Sprache, ihre Partei zu einem Opfer des Kremls zu machen, um die Wahl-Abstürze zu erklären. Und: Andere Parteien, also auch Oppositionsparteien, welche die Grünen kritisieren, würden dabei zum Mithelfer des Kremls.
Russische Propaganda und Desinformationen scheinen dieser Tage ein wichtiges Argument für die Grünen zu sein. Auch Grünen-Chefin Ricarda Lang meinte, Putin wolle Parteien „schwächen, die progressiv sind und sich auch für die Ukraine engagieren.“
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Zara Riffler
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