Jetzt bestätigt es sogar die Antidiskriminierungs-Beauftragte: „Kinder werden gemobbt, weil sie Deutsche sind“
Ein Beitrag von
Werden Deutsche wegen ihrer deutschen Herkunft diskriminiert, gemobbt oder sogar gewalttätig angegriffen? Das bestätigt nun die Anti-Hass-Beauftragte Ferda Ataman auf Fragen von NIUS: „Das gibt es.“
Sie ist die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes und stellte Dienstagvormittag (25. Juni) den Jahresbericht ihres Hauses vor: Ferda Ataman.
In der Bundespressekonferenz (BPK) wollte NIUS von Ataman wissen: „Gibt es auch Rassismus gegen Weiße?“ Denn eine exklusive INSA-Umfrage für NIUS kommt zum Ergebnis, dass fast zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Deutschen sagen: Ja, es gibt nicht nur Rassismus gegen Schwarze, sondern auch Rassismus gegen Weiße.
Die Antwort von Ataman: „Es gibt Diskriminierung gegenüber Deutschen ohne Migrationshintergrund. Und damit haben wir auch jeden Tag zu tun. Das ist die Mehrheit aller Fälle – und die kommen von Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund, die Diskriminierung beklagen.“

Auch betonte die Anti-Hass-Beauftragte: „Es gibt Diskriminierung gegenüber Herkunftsdeutschen – aufgrund der Herkunft. Das gibt es. Wir wissen natürlich auch von Fällen, in denen Kinder, weil sie Deutsche sind, zum Beispiel in der Schule im Klassenzimmer gemobbt werden.“ Ataman betonte, das „darf nicht passieren“. Lehrkräfte müssen „genauso dagegen reagieren wie bei Rassismus“.
Bedeutet: Die Antidiskriminierungsbeautftragte Ferda Ataman macht es nun amtlich, dass Kinder in Deutschland gemobbt werden, WEIL sie Deutsche sind.
Sehen Sie hier im Video, wie NIUS Ferda Ataman die Fragen stellt:
Zugleich wollte die Beauftragte die Formulierung „Rassismus gegen Deutsche“ auf die gestellte Frage nicht benutzen. Stattdessen wich Ataman eher aus. „Rassismus ist ein wissenschaftlicher Begriff, der sehr, sehr viele verschiedene Definitionen hat. Deshalb möchte ich mich da begrifflich nicht festlegen“, erklärte Ataman. NIUS hatte zuvor als Beispiel genannt, dass in Südafrika der linksradikale Parteichef Julius Malema zu Mord an Weißen aufruft, was von 100.000 Menschen sogar bejubelt wurde.

Die Beauftragte für Antidiskriminierung: Ferda Ataman
Ataman wollte Skandal-Post von Katrin Göring-Eckardt nicht bewerten
NIUS wollte auch wissen, wie die Antidiskriminierungsbeauftragte vor diesem Hintergrund eine in der Kritik stehende Aussage der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt bewertet.
Göring-Eckardt hatte kürzlich in einem Post auf den Kurznachrichtendienst X geschrieben: „Die Mannschaft ist wirklich großartig. Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße Deutsche.“ Der Post wurde danach von der Politikerin gelöscht und sie entschuldige sich.
Ataman wollte diese Aussagen nicht einordnen. „Ich würde gerne zu meiner Pressekonferenz der Statistik nicht einzelne Aussagen von Politikern bewerten.“ Aber: „Ich nehme gerne die Gelegenheit wahr, zu sagen, dass ich mich freue, dass die deutsche Nationalmannschaft die Bevölkerung widerspiegelt und für alle ein Identifikationspotenzial da ist“, sagte sie abschließend.
Zara Riffler
Artikel teilen
Kommentare