Kerkeling nutzt Kinderfilm, um Gewalt gegen Rechte zu verherrlichen: „Bereit zum Kampf! Faschismus beendet man nicht durch Diskussion!“
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Er schrieb „Ich bin dann mal weg“ und hat Angst vor „Er ist wieder da“!
Der deutsche Komiker Hape Kerkeling spricht in einem Interview mit dem Nachrichten-Portal t-online von seiner Angst, dass die AfD nach einem Wahlsieg Deutschland in eine „Diktatur“ verwandeln würde und denkt laut darüber nach, dass man auch abseits von Worten und Argumenten „zum Kampf bereit sein“ müsse.
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Kerkeling will die AfD verbieten
Kerkeling spricht sich als Lehre aus der Geschichte dafür aus, die AfD zu verbieten: „Es sollte doch heute vermeidbar sein, Rechte überhaupt erst an die Macht zu lassen. Ich höre immer nur, es wäre zu riskant, diese Partei zu verbieten. Diese Argumentation halte ich für geradezu grotesk. Wir haben ein Grundgesetz und das ist eindeutig. Der Gesetzgeber wollte verhindern, dass die Bundesrepublik Deutschland je wieder zu einer Diktatur wird. Wir stehen jetzt vor dem Problem, vor der real existierenden Möglichkeit, dass Deutschland eine Diktatur wird und das innerhalb kürzester Zeit. So riskant war die Situation noch nie. Warum versuchen wir nicht, die Partei zu verbieten?“

Angesichts des Erstarkens von Alice Weidels AfD sieht Kerkeling die „real existierende Möglichkeit“, dass Deutschland eine Diktatur wird.
Kerkeling unterscheidet nicht zwischen Rechten und Rechtsextremen, er spricht konsequent von „Rechten“, gegen die er auch kämpfen würde: „Weil das der Feind ist, der im Moment am klarsten auszumachen ist. Also würde sich die vernünftig eingesetzte defensive Gewalt dagegen richten.“
Es würde in Deutschland „grundsätzliche Wahrheiten und Werte“ geben, auf die sich alle verständigt hätten. „Das muss immer Grundlage unserer Gesellschaft sein. Wer davon abschweift, den erreiche ich nicht mehr mit Rhetorik. Aber es gibt andere Mittel, probate Mittel. (…) Die Geschichte hat gezeigt, was die probaten Mittel sind. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass Faschismus jemals durch Diskussion beendet wurde.“

Kerkeling leiht dem Panda für die deutschsprachige Version von „Kung Fu Panda“ seine Stimme.
Kerkeling will AfD-Anhänger „eines Besseren belehren“
Kerkeling leiht im neuen 4. Film von „Kung Fu Panda“ dem tollpatschigen Panda Po seine Stimme und sieht in dem Film auch eine Inspiration für den Kampf gegen Rechts in Deutschland, er zieht folgende Parallele zwischen Leinwand und Realität: „Natürlich kann ich grundsätzlich davon ausgehen, dass mein Gegenüber etwas Gutes will. Aber wenn ich feststelle, dass er es nicht will, sollte ich zum Kampf bereit sein und nicht den Glauben daran verlieren, dass auch er sich zum Guten wenden kann.“
Mit Blick auf die AfD-Wähler und -Anhänger sagt er: „Alle Menschen, die sich davon einfangen lassen und aus unerfindlichem Grunde diesem blinden Hass folgen und selbst hasserfüllt werden, Groll empfinden, sodass sie glauben, sie müssten diese Wahl treffen, die sollte man in jedem Fall versuchen einzufangen und eines Besseren belehren. Diejenigen, die jedoch für diese Politik stehen und sie nach außen vertreten, ich glaube nicht, dass bei denen ein Sinneswandel möglich ist, nur im Ausnahmefall und insofern scheitert man da an rhetorischen Mitteln.“
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