Kriminalität in Duisburg steigt – Raubdelikte mit der Tatwaffe Messer 96 Prozent rauf!
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Die Polizei Duisburg stellte ihre neue Kriminalitäts-Statistik vor. Die Messer-Taten haben sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Auch die Vergewaltigungsfälle steigen an. Fast die Hälfte der ermittelten Tatverdächtigen bei Vergewaltigungen hatten im Jahr 2023 keinen deutschen Pass. Duisburgs Polizei-Chef meint im Hinblick auf Ausländerkriminalität, dass das Problem klar benannt werden müsse.
Der frisch veröffentlichte Polizeiliche Kriminalitätsbericht (PKS) des Jahres 2023 zeigt, dass in dem nordrhein-westfälischen Duisburg die Kriminalität weiter ansteigt. Darunter: Messer-Taten, Diebstähle, Vergewaltigungen, gefährliche Körperverletzungen und Tötung.
Insgesamt wurden 2023 47.911 Delikte begangen und 18.847 Tatverdächtige ermittelt. Das entspricht einem leichten Kriminalitätsanstieg mit einem Plus von 3,3 Prozent.
Zugleich nimmt auch die Ausländerkriminalität in Duisburg mit 8245 Tatverdächtigen ohne deutschen Pass weiter zu. Der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen beträgt rund 44 Prozent – 2022 waren es noch 41,9 Prozent.

Duisburg, im Februar 2024: Zwei Grundschulkinder wurden von einem 21-jährigen deutsch-bulgarischen Tatverdächtigen mit einem Messer attackiert.
Erst Anfang des Jahres, am 28. Februar, wurde die Stadt Duisburg im Viertel Duisburg-Marxloh durch eine brutale Messer-Attacke erschüttert. Ein 21-jähriger Deutsch-Bulgare soll zwei Grundschulkinder in der Nähe einer Schule mit dem Messer angegriffen haben. Beide Kinder wurden schwer verletzt. Der Täter soll zuvor in einem Chat seinen Mord angekündigt haben, wie aus einem Bericht des NRW-Justizministeriums an den Rechtsausschuss des Landtags hervorgeht.
Immer häufiger Straftaten mit einem Messer
Bei der Kriminalität allgemein in Duisburg kam es im Zusammenhang mit Rohheitsdelikten (zum Beispiel Raub, Körperverletzung, Bedrohung oder Freiheitsdelikte) zu einem starken Anstieg von Delikten, bei denen mit einem Messer gedroht wurde oder ein Messer zum Einsatz kam. Mit insgesamt 208 Fällen ein Plus von 44 Prozent – 2022 waren es noch 144.
Allein bei Raubdelikten mit einem Messer als Tatwaffe ist eine Steigerung um 96 Prozent zu verzeichnen (von 26 auf 51 Fälle). Die Raubtaten mit einem Messer haben sich also in nur einem Jahr verdoppelt.
Die Taten mit Einsatz eines Messers im Deliktbereich Körperverletzung nahmen um 57 Prozent zu (2023: 88 Fälle).
Hoher Ausländer-Anteil bei Vergewaltigungen
Die Ausländerkriminalität in Duisburg ist besonders auffällig in den Bereichen: Diebstahl (mit 2142 nichtdeutschen Tatverdächtigen), Vermögens- und Fälschungsdelikte (mit 2208 nichtdeutschen Tatverdächtigen), Gewaltkriminalität (mit 814 nichtdeutschen Tatverdächtigen) und Straßenkriminalität (mit 718 nichtdeutschen Tatverdächtigen).
Auffällig: Personen mit rumänischem Pass bilden seit 2014 die größte Gruppe an nichtdeutschen Tatverdächtigen (2023: 1358) in Duisburg – Tendenz weiter steigend.

Duisburg, Februar 2024: Ein 37-jähriger Mann ist auf der Straße von Schüssen getroffen und verletzt worden. Eine Mordkommission ermittelt.
Ebenfalls einen großen Anteil machen Tatverdächtige mit türkischem Pass aus (1168). Danach folgen die Herkunftsländer Bulgarien, Syrien und Polen.
In Duisburg hat fast jede vierte Person eine andere Staatsangehörigkeit als die deutsche (ein Anteil von rund 24 Prozent Stand 2022). Tatverdächtige mit der deutschen und einer weiteren Staatsangehörigkeit werden in der PKS statistisch als Deutsche erfasst.
Brisant: 2023 zählte die Polizei 898 Sexualdelikte in Duisburg. Darunter waren 85 Vergewaltigungsfälle – ein Anstieg von 20 Prozent. Bei den Vergewaltigungen wurden 83 Tatverdächtige ermittelt, von denen 37 Personen keinen deutschen Pass hatten.
Der Ausländer-Anteil bei Vergewaltigungen lag also bei 45 Prozent.
„Wir als Polizei Duisburg müssen das Problem klar benennen“
Der Polizeipräsident Alexander Dierselhuis hält in dem neuen Kriminalitätsbericht fest: „Kritisch und deutlich zu thematisieren ist der Anstieg der bekanntgewordenen Straftaten durch nichtdeutsche Tatverdächtige.“
Es könne festgestellt werden, dass auch in Duisburg „der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, überproportional hoch“ sei.

Duisburgs Polizeipräsident: Alexander Dierselhuis
Duisburgs Polizei-Chef sagt deutlich: „Wir als Polizei Duisburg müssen das Problem daher klar benennen“.
„Wir sind es gerade den gut integrierten Migranten in unserer Stadt schuldig, die Gruppe derer klar zu benennen, die unseren Rechtsstaat nicht akzeptieren“, so Dierselhuis weiter. Denn auch die Zahl der Opfer ohne deutschen Pass sei überproportional hoch.
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