Kubicki: AfD-Erfolg „geht zum großen Teil aufs Konto von ARD und ZDF“
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- Wolfgang Kubicki sagt, AfD-Erfolg geht „zu einem großen Teil aufs Konto von ARD und ZDF“.
- FDP-Politiker fordert ARD und ZDF auf „ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen“.
- CDU-Politiker Ploß zu Böhmermann: „Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk fehl am Platz.“
Immer mehr Promi-Gesichter von ARD und ZDF kämpfen mit offenem Visier gegen andere Meinungen, die oft der Mehrheits-Meinung in Deutschland entsprechen – Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) platzt nun der Kragen:
Kubicki zu NIUS: „Die hohen Umfragewerte für die AfD gehen zu einem großen Teil aufs Konto von ARD und ZDF.“

Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki fordert ARD und ZDF dazu auf, ihren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen.
Die „einseitige politische Agitation einzelner herausgehobener Personen bei ARD und ZDF“ würde die Menschen Extremisten „in Scharen“ zutreiben. Denn, so Kubickis These: „Niemand lässt sich gern freiwillig beschimpfen.“ Die Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollten „aufhören Krokodilstränen zu weinen“ und „besser ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen“, so der Bundestags-Vizepräsident zu NIUS.
Jüngstes Beleidigungs-Beispiel: ZDF-Satiriker Jan Böhmermann beleidigte via Twitter knapp die Hälfte der Deutschen als Nazis (NIUS berichtete). Kubicki weiter zu NIUS: „Jan Böhmermann will immer dann ein Satiriker sein, wenn er journalistische Standards und Prinzipien mit Füßen tritt und Journalist, wenn er nicht witzig ist. Dabei trifft meist beides zu. Das wäre egal, wenn das Problem nicht noch größer wäre als das Ego von Jan Böhmermann, der natürlich nicht den Anstand haben wird, sich beispielsweise bei Friedrich Merz zu entschuldigen.“

Jan Böhmermann, wie er Menschen, die sich gegen eine Corona-Impfung entschieden haben, den Mittelfinger zeigt.
Quelle: ÖRR-Frontman Jan Böhmermann
Der CDU-Politiker Christoph Ploß hinterfragt gegenüber NIUS, ob sich öffentlich-rechtliche Medien solche beledigenden Stimmen wie Böhmermann überhaupt erlauben können: „Wer CDU, CSU und FDP mit AfD und NPD in einen Topf wirft, ist beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk fehl am Platz“, so der Hamburger CDU-Politiker zu NIUS.
Für ihn aber fest: „So etwas spaltet und schwächt unsere Demokratie.“
Julius Böhm
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