Kurz nach Angriff auf jüdischen Studenten: Judenhass-Kundgebung an der Freien Universität Berlin
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Seit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 finden in Deutschland regelmäßig Anti-Israel-Demonstrationen statt. Eine solche Kundgebung fand am Donnerstag an der Freien Universität Berlin statt. Keine Woche, nachdem ein jüdischer Student von einem Kommilitonen zusammengeschlagen worden war!
NIUS war mit einem Kamera-Team vor Ort. Das Video mit Eindrücken und Statements der Demo-Teilnehmer finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Das „Palästinakomitee FU Berlin“ rief zu einer Demonstration gegen angebliche Repressionen durch die Universitätsleitung auf. Inhaltlich ging es jedoch vor allem um den Hass auf den jüdischen Staat.

Auch diese Sprecherin der Demo kommt im Beitrag zu Wort.
Aufruf zur Zerschlagung Israels und zur sozialistischen Revolution
Trotzki-Kommunisten, Palästina-Aktivisten und sonstige Linke traten gemeinsam auf und warfen Israel Genozid, Apartheid und Faschismus vor. Eine gewohnte Mischung von Feinden der westlichen Zivilisation, Israels und Deutschland.
Neben Aufrufen zur Zerschlagung Israels wurde auch zur sozialistischen Revolution aufgerufen.
Eine Gruppe Gegendemonstranten zeigte Präsenz. Laut Gegendemo-Mitveranstalter Tim Gräfe wollte man sich dem Antisemitismus der israelfeindlichen Kundgebung entgegenstellen und Solidarität mit dem verprügelten jüdischen Studenten zeigen.
Die gesamte Kundgebung verlief auf beiden Seiten ruhig, dennoch spürte man massive Spannung zwischen den Lagern.
NIUS war vor Ort und sammelte Eindrücke der linken anti-israelischen Demonstration.
Schauen Sie hier das Video:
Amir Makatov
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