Lauterbach mit neuer Klima-Studie: „Europa könnte bis zu 30 Grad KÄLTER werden“
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„Europa könnte bis 30 Grad kälter werden, Süden extrem heiß“ – mit diesen Worten twitterte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine neue Studie, die am Wochenende unter Klima-Panikern umhergereicht wurde.
Während sich Deutschland mit Hitzeschutzplänen auf künftige Dürren einstellt und jeder milde Winter als Beleg für die bevorstehende Klima-Apokalypse gewertet wird, erobert eine neue Studie die Pole-Position unter den Klima-Panik-Narrativen.
Eiszeit in Nordeuropa?
Die niederländischen Autoren bezeichnen die Ergebnisse ihrer am Freitag veröffentlichten Studie als „schlechte Nachrichten für Klimasystem und Menschheit“.
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Die Erkenntnisse der Forscher: Die globale Klimaerwärmung könnte Einfluss auf die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) haben, die den Nordatlantikstrom antreibt, der wiederum warmes Wasser in Richtung Polarkreis befördert.
Durch die klimawandelbedingt höheren Temperaturen schmilzt Eis und mischt sich in die Strömung. Der höhere Gehalt an Süßwasser führt dann wiederum dazu, dass der Strom langsamer wird – und im Worst Case ganz abreißt. Dies würde zu einer Eiszeit führen. Allerdings nur in Nordeuropa. In Südeuropa hingegen würden die Temperaturen hingegen steigen.
Gefahr eines Strömungsabrisses ist nicht neu
Dass die Gefahr besteht, dass das komplexe System der Meeresströmungen aus den Fugen gerät und das Warmwasser-„Förderband“ abreißt, ist keine neue Erkenntnis. Doch die Forscher wollen nun anhand von Computer-Simulationen noch erdrückendere Beweise dafür gefunden haben, dass eine solche Entwicklung unmittelbar bevorsteht.
Bleibt also abzuwarten, ob es nun drei Grad wärmer oder 30 Grad kälter wird.

Vergangenen Sommer warnte Gesundheitsminister Lauterbach vor Zehntausenden Hitze-Toten. Hier die Behauptung (orange) und die Realität (blaue Balken) im Vergleich.
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Janina Lionello
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