Lauterbach schürt Kriegsangst: „Und wenn die erste Rakete auf Berlin käme ...“
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Er ist Bundesminister und schürt öffentlich die Angst vor einer Kriegsbeteiligung Deutschlands ...
Karl Lauterbach ist als Angst- und Panik-Macher in der Coronakrise bekannt und später zum Gesundheitsminister geworden. Seine absurden Drohszenarien von „Killervarianten“ und falschen Prognosen wie „im März sind alle geimpft, genesen oder tot“ haben Millionen Deutsche unbegründet in Angst und Schrecken versetzt. Trotzdem wurde er zum Minister: Seine Dankbarkeit gegenüber Bundeskanzler Scholz (SPD) scheint so groß zu sein, dass Lauterbach nun nicht einmal bei Krieg von seiner Panikmache absieht, um seinen SPD-Kanzler zu schützen.
„Wenn die erste Rakete auf Berlin käme, würde so manch ein Journalist und Scharfmacher schnellstens das Land verlassen“, schrieb der Minister über seinen X-Kanal mehr als 1 Million Followern.
Gemeint: Menschen, die sich über die Inszenierung des Bundeskanzlers als „Friedenskanzler“ lustig machen.

Der Beitrag von Karl Lauterbach
In einem Meinungsbeitrag des Spiegels nennt René Pfister, Büroleiter des Spiegels in Washington, Scholz „Friedenskanzler, über den Putin lacht“. Scholz habe lange versucht, Angela Merkel zu kopieren, sei damit gescheitert und würde nun den „Friedenskanzler“ Gerhard Schröder mimen wollen, so die These. Für Lauterbach Grund genug, Kriegsangst zu schüren und Journalisten, die Scholz' Ukraine-Politik kritisieren als „Scharfmacher“ zu beschimpfen.
Es geht um den Streit, ob Deutschland mehr Waffen – darunter Taurus-Marschflugkörper – an die Ukraine liefern solle. Scholz sagt nein und begründet dies mit einem Szenario, das von keinem Militär-Experten auch nur im Ansatz als realistisch angesehen wird: der Kriegsbeteiligung Deutschlands.
Der Bundeskanzler behauptete, für den Einsatz der Taurus-Marschflugkörper seien Bundeswehrsoldaten mindestens indirekt nötig, um die Waffen zu programmieren. Zahlreiche Experten haben dies bereits als falsch benannt. Grünen-Politiker Anton Hofreiter sagte gar: „Die Aussage, dass man Bundeswehrsoldaten für die Taurus brauchen, ist offensichtlich falsch. Südkorea hat 260 Taurus und braucht dafür keine Bundeswehrsoldaten. Das ist einfach ein Riesenproblem, weil er (Scholz, Anm. d. Red.) für alle, die sich auskennen, erkennbar die Unwahrheit sagt.“ Auch schloss Scholz in einer Videobotschaft etwas aus, das niemand fordert: deutsche Soldaten im Einsatz in der Ukraine.
Die These, dass sich Scholz als „Friedenskanzler“ inszenieren will, obwohl der Frieden gar nicht infrage steht, ist also nicht abwegig.
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Redaktion
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