LKW-Fahrer fährt Klima-Chaoten um: Ja, es ist eine Straftat, aber...
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Ein 41-jähriger LKW-Fahrer hat bei einem Protest der Gruppe „Letzte Generation“ in Stralsund einen Aktivisten angefahren und mit seinem tonnenschweren Fahrzeug vor sich her geschoben. Zum Glück wurde der Aktivist nicht ernsthaft verletzt. Während die Klima-Kleber offenbar nichts zu verlieren und nichts zu befürchten haben, nächste Woche vermutlich wieder fröhlich die Straßen blockieren, verliert der LKW-Fahrer nun seinen Job und gerät in Existenznot. Das ist ungerecht. Ein Kommentar.
Es ist unbestreitbar, dass der LKW-Fahrer eine Straftat begangen hat. Aber es ist auch unbestreitbar, dass er das tat, was sich viele Bürgerinnen und Bürger im Land insgeheim wünschen. Den Aktivisten wurden endlich mal ihre Grenzen aufgezeigt. Seit Monaten schikanieren in Klein- und Großstädten die Chaoten im Namen des Klimaschutzes normale Menschen. Denen platzt meist nur in Gedanken der Kragen. Der LKW-Fahrer hat diese Gedanken nun in die Tat umgesetzt.
Gerichte sehen den Klimaprotest in den meisten Fällen gelassen und sprechen milde Strafen aus – oder setzen die Klima-Kleber komplett auf freien Fuß. Nur damit sie kurz darauf schon an der nächsten Kreuzung nerven.
Die Aktion des LKW-Fahrers war ein Hilferuf
Ich kann den LKW-Fahrer verstehen. Die Behörden haben ihn und alle anderen motorisierten Verkehrsteilnehmer im Stich gelassen. Seit zwei Jahren tut der Staat nichts gegen den Klima-Terror auf unseren Straßen. Die Klima-Kleber blockieren Krankenwagen, bringen den Verkehr zum erliegen und Menschen in Gefahr. Und was tut der Staat? Er schaut zu. Er lässt zu, dass eine kleine Gruppe von Aktivisten das Leben von Tausenden Menschen beeinträchtigt. Ist es da ein Wunder, dass die Bürger das Gesetz in die eigene Hand nehmen?

Rohe Gewalt und Vorsatz: Am Donnerstag haben die Klima-Chaoten mit schwerem Werkzeug sich Zugang zum Flughafen Hamburg verschafft. 50.000 Passagiere müssen leiden.
Ich denke: Der LKW-Fahrer hat nicht aus Bosheit gehandelt. Er hat aus Verzweiflung gehandelt. Er sah sich einer Situation gegenüber, in der er sich hilflos fühlte. Und er reagierte. Ganz offensichtlich ohne groß nachzudenken, sondern aus seiner Wut im Bauch heraus. Ja, das war eine Straftat. Aber es war auch ein Hilferuf. Ein Hilferuf, der nicht länger ignorieren darf.
Es ist Zeit, dass der Staat die Rechte aller Bürger schützt, nicht nur die der Klima-Kleber. Es ist Zeit, dass er seine Pflicht erfüllt. Denn wenn er das nicht tut, werden immer mehr Bürger das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Und das kann niemand wollen.
Was denken Sie über die Klima-Kleber? Schreiben Sie mir Ihre Meinung an [email protected]
Philippe Fischer
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