„Lasst meinen Teddybär noch mal um die Welt fliegen“: Die herzzerreißende Trauer um das jüngste Opfer von Magdeburg
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Es sind Worte, die einen sprachlos machen: „Lasst meinen kleinen Teddybär nochmal um die Welt fliegen. André hatte keinem was getan. Er war doch erst 9 Jahre bei uns auf der Erde. Wieso du?“ Dazu das Bild eines kleinen Buben, der neugierig in die Kamera schaut – und aktuell in sozialen Medien viral geht.
Der Post stammt von Désirée Gleißner auf Facebook, wurde inzwischen tausendfach geteilt. Bei der Verfasserin handelt es sich um die Mutter des jüngsten Opfers vom Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt.
Weiter schreibt die Frau: „Wieso nur? Ich versteh es nicht. Nun bist du bei Oma und Opa im Himmel, sie haben sich sehr vermisst. So sehr wie wir dich nun hier vermissen. Du wirst immer in unseren Herzen weiterleben, das verspreche ich dir.“ Der Beitrag ist markiert mit den Hashtags #Anschlag, #Magdeburg, #Weihnachtsmarkt.

Dieser Post wird gerade in sozialen Medien weit verbreitet, darin: die Trauer einer Angehörigen, vermutlich Mutter, um den neunjährigen André.
Unter dem Beitrag finden sich etliche Trauerbekundungen und Worte, die Trost spenden sollen. „Ich weiss keine Wörter können jetzt helfen, wir sind geschockt! Ich wünsche euch viel Kraft und ich drück dich ganz fest“, schreibt eine Userin. Andere wünschen viel Kraft und drücken ihr herzliches Beileid aus. Bis Samstagabend war der Beitrag mehr als 83.000 Mal geteilt worden.
Am Freitag waren bei einem Anschlag mit einem schwarzen SUV auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg 5 Personen getötet und 200 Personen verletzt worden, davon 41 schwer. Ein 50-jähriger Arzt aus Saudi-Arabien gilt als dringend tatverdächtig und wird aktuell vernommen. Wie ein Vertreter der Stadt bei einer Konferenz mitteilte, war der neunjährige André aus dem Post das jüngste Opfer. Die vier weiteren Opfer sind Erwachsene.
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