Mit 300 Mann: Krawall-Mob attackiert Polizei bei Straßenfest – mehrere Schwerverletzte
Ein Beitrag von
- Ein wütender Mob aus etwa 300 Menschen hat bei einem Straßenfest in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) Polizisten zum Teil schwer verletzt.
- Auch Böller flogen in Richtung der Beamten.
- Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang Juli, die Behörden hatten bislang dazu geschwiegen.
Knapp drei Wochen, nachdem es bei der Schwenninger Kulturnacht zu Ausschreitungen kam, kommt der Vorfall nun ans Licht. Wie der Schwarzwälder Bote berichtet, sind am Rande des Straßenfests bis zu 300 Personen unter anderem mit Böllern auf Polizisten losgegangen.
Laut Stuttgarter Zeitung waren neben den Beamten auch Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und 87 Security-Kräfte vor Ort. Zwischen 22 und 0 Uhr seien am Rande des Festes verschiedene Personengruppen wiederholt durch Provokationen aufgefallen, kurz vor Mitternacht sei dann der erste Böller geflogen, der mehrere Einsatzkräfe getroffen habe.
Zwischen 100 und 300 Aggressoren beteiligt
Mehrere Böller wurden anschließend in Richtung der Einsatzkräfte geworfen. Laut Stuttgarter Zeitung, die sich auf die Polizei beruft, könnten zwischen 100 und 300 Menschen daran beteiligt gewesen sein. Fünf Kräfte des KOD wurden verletzt, eine Polizeibeamtin erlitt ein Knalltrauma.
Die Vorfälle erinnern an die Ausschreitungen in der Silvesternacht, als unter anderem in Berlin Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern angegriffen wurden.
Hier geht's zum Video: Jung, männlich, gesetzlos: Migranten wüten in unseren Städten – Staat kapituliert
Laut einem Sprecher der Polizei seien die Vorfälle aufgrund eines „internen Fehlers“ bislang nicht an die Öffentlichkeit weitergegeben worden. Ein Mitarbeiter habe den Einsatz versehentlich zu früh zu den Akten gelegt. Die Stadt bemüht sich um Schadenbegrenzung, räumt ein, dass es zu Versäumnissen gekommen sei. „Das bedauern wir. Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren wäre hier notwendig gewesen“, sagt der Pressesprecher der Stadt, Christian Thiel gegenüber der Stuttgarter Zeitung.
Janina Lionello
Artikel teilen
Kommentare