Mit gutem Gewissen über die Straße! Jetzt sind sogar schon die Ampel-MENSCHEN queer ...
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- Immer mehr deutsche Städte legen sich queere Ampel-Männchen zu.
- Man hofft, dadurch Vielfalt und Inklusion in der Gesellschaft zu fördern.
- Auch in Göttingen weisen ab jetzt die queere Ampeln den Weg.
In immer mehr deutschen Städten findet ein bemerkenswerter Wandel in der Verkehrsinfrastruktur statt: Der Einsatz von sogenannten „queeren Ampel-Menschen“ gewinnt an Popularität. Die Initiative zielt darauf ab, Vielfalt und Inklusion in der Gesellschaft zu fördern – indem sie Symbole einführt, die die LGBTQ+-Gemeinschaft repräsentieren.

Die queeren Ampel-MENSCHEN sind eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Ampelmännchen, die Fußgängern das sichere Überqueren der Straße ermöglichen. Anstatt sich auf die traditionelle Darstellung von grün, beziehungsweise rot leuchtenden Männern und Frauen zu beschränken, werden jetzt auch Ampelmännchen mit verschiedenen Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen eingesetzt.
Durch die queeren Ampeln sollen Menschen ermutigt werden, sich unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung in der öffentlichen Infrastruktur repräsentiert zu fühlen.
Tja, wer braucht schon klare Signale im Straßenverkehr. Seit geraumer Zeit sind es eben eher politische Botschaften, die uns den rechten Weg weisen...
Neben Saarbrücken, Hannover und Köln hat es jetzt auch Göttingen geschafft, den Straßenverkehr mit politischer Korrektheit zu bereichern.
Im Dezember 2022 wurde die Neugestaltung der Ampelmännchen durch den Rat beschlossen. Den Anstoß zu der Aktion gab ein Antrag der Grünen-Fraktion im Göttinger Stadtrat. Der „Arbeitskreis Ampelmenschen“ initiierte eine Spendenaktion, um die Umsetzung voranzutreiben. Insgesamt wurde ein Betrag von etwa 1.600 Euro gesammelt, um Schablonen zu kaufen. Seit Donnerstag weisen die queeren Ampeln nun am Geismar Tor den Weg bei Grün. Weitere Ampeln sollen folgen.
Helena Gebhard
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