Mitarbeiter zu weiß: Linke boykottieren Lieblings-Limo
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- Die Limonadenfirma Solidrinks durchläuft aktuell einen veritablen Shitstorm
- Der simple Grund: Linke Aktivisten entdeckten, dass in der Firma vorwiegend weiße Mitarbeiter angestellt sind
- Solidrinks zeigt sich einsichtig: man wolle in Zukunft diverser werden und einen „White Fragility”-Workshop absolvieren
Stell dir vor, du baust eine Firma auf, die alle Prämissen eines woken Weltbildes erfüllt: Du arbeitest mit Geflüchteten zusammen, willst das Klima retten, Seenotrettung unterstützen und dich antirassistisch positionieren – und genau dann kommt deine eigene Zielgruppe und ruft zum Boykott deiner Produkte auf. Genau das ist dem Brausenhersteller „Solidrinks” passiert.

Was war vorgefallen? Der linke Aktivist Noah Sari wurde darauf aufmerksam, dass die Firma Solidrinks mit der Aufschrift „frei von Rassismus und Vorurteilen” werbe, aber nur weiße Menschen beschäftigte. Sari, der selbst als Journalist für öffentlich-rechtliche Formate arbeitete, brach in einem regelrechten Wutanfall eine Kampagne vom Zaun, kommentierte die Beiträge der Firma auf Instagram und markierte sie in seiner Story. Ihm zufolge könne eine Firma nicht frei von Rassismus und Vorurteilen sein, wenn dort nur Weiße arbeiten.
Eigentlich lässt sich diese Episode als Wutanfall eines Internetaktivisten verbuchen, der man keine Beachtung schenken würde. Doch Sari machte weiter, entdeckte, dass eine Mitarbeiterin einen „rechten” Kommentar gelikt hatte. Und schließlich sprang Jasmina Kuhnke, eine Aktivistin mit 90.000 Instagram-Followern auf den Zug auf und forderte ein Statement von Solidrinks.
Das Einmaleins der Cancel Culture
Mit der Flut an Kommentaren der Anhängerschaft Saris und Kuhnkes konfrontiert, musste Solidrinks die Kommentarfunktion ausstellen. Das Absurde: Bis zu diesem Zeitpunkt konnten Kuhnke und Sari immer noch nicht nachweisen, warum das Unternehmen sich eine „rassistische Entgleisung” leiste – oder was auch nur ansatzweise rassistisch an ihrem Auftreten sei.
Schließlich knickte die Firma ein, betonte in einem neuen Beitrag, lernen zu wollen und einen „White Fragility”-Workshop absolvieren zu wollen.
Sowohl Sari als auch Kuhnke sind in der Vergangenheit mit diffamierenden Aussagen gegenüber weißen Menschen aufgefallen. Auf Twitter schrieb Kuhnke, „privilegierte weiße Deutsche sollten sterilisiert werden, um die Umwelt zu schonen” und nannte sie auch „Teufel”. Sari bezeichnete weiße Menschen als „Cracker”.
EB
Emilie Brummel
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