Nach dem Angriff auf AfD-Politiker Andreas Jurca: Staatsanwaltschaft lässt Wohnungen durchsuchen
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Kurz vor der Landtagswahl in Hessen gibt es Neuigkeiten im Fall des angegriffenen AfD-Politikers Andreas Jurca: Die Staatsanwaltschaft Augsburg bestätigte gegenüber NIUS die Durchsuchung der Wohnungen von zwei Tatverdächtigen.
In der vergangenen Woche seien die Wohnung eines 19- und eines 21-Jährigen durchsucht worden, teilte Oberstaatsanwalt Andreas Dobler mit. Die beiden Männer seien „der Tat verdächtig“. Bei der Durchsuchung hätten die Beamten die Mobiltelefone der beiden Tatverdächtigen sichergestellt. Die Kriminalpolizei werte diese nun aus. Die Ermittlungen würden weiterhin andauern.
Ebenfalls in der vergangenen Woche sei per gerichtlichem „Beschlagnahmebeschluss“ das Mobiltelefon eines Zeugen sichergestellt worden. Dieser sei ein Begleiter von Jurca in der Tatnacht gewesen. Warum das Mobiltelefon erst jetzt, fast zwei Monate nach der Tat, ausgewertet werden soll, wollte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage nicht beantworten. Auch zur Nationalität oder einem möglichen Migrationshintergrund machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.
Der AfD-Politiker Andreas Jurca bewirbt sich aktuell um einen Sitz im hessischen Landtag. Mitte August erstattete er Anzeige bei der Polizei. Nach eigenen Angaben war er nachts auf dem Heimweg von einem Grillfest überfallen worden. Mehrere Männer, die er als „Südländer“ beschrieb, sollen ihn als AfD-Politiker erkannt und anschließend attackiert und verprügelt haben.
Björn Harms
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