Nach Likes für antisemitische Beiträge: Bundeskanzler Scholz schmeißt TU-Präsidentin Rauch aus Beraterkreis
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Ausgerechnet der Bundeskanzler zieht Konsequenzen: Olaf Scholz streicht die Präsidentin der TU Berlin, Geraldine Rauch, aus dem Zukunftsrat. Wie die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann mitteilte, werde Rauch künftig nicht mehr Mitglied des Zukunftsrats sein. Die BILD hatte zuerst berichtet.
„Aus Sicht des Bundeskanzlers sind die gegen sie erhobenen Vorwürfe schwerwiegend und sie sind bisher nicht ausgeräumt worden“, begründete die Sprecherin Hoffann den Schritt. Die Absicht Rauchs, weiterhin TU-Präsidentin bleiben zu wollen, ließ sie unkommentiert.

Studenten der TU Berlin demonstrieren für einen Waffenstillstand.
Rauch hatte antisemitische Beiträge in den sozialen Medien, u.a. auf der Plattform X, gelikt. Unter ihren „Gefällt mir“-Angaben war unter anderem eine Abbildung des israelischen Premierministers, Benjamin Netanjahu, mit Hakenkreuzen und blutverschmiert zeigt. Auch zuvor war Rauch durch einseitig antiisraelische Beiträge aufgefallen.
Am Donnerstag hatte Rauch kommuniziert, dass sie ihr Amt als TU-Präsidentin behalten will – obwohl eine Mehrheit ihrer Kollegen sich gegen sie ausgesprochen hatte! Der sogenannte Akademische Senat, eines der entscheidenden Uni-Gremien, hatte ermittelt, dass 25 stimmberechtigten Mitglieder wollten, dass sie zurücktritt.
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