Nach tödlicher Attacke auf Wachmann in Potsdamer Flüchtlingsunterkunft: Polizei fasst Täter!
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Ein Wachmann in einer Flüchtlingsunterkunft in Potsdam ist nach einem Angriff gestorben. Nach stundenlanger Flucht konnte die Polizei den Täter am Donnerstagnachmittag in Berlin im Umfeld des Bahnhofs Zoologischer Garten festnehmen. Die Festnahme ist das Ergebnis umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nach dem Mann durch die Polizeien Berlin und Brandenburg.
Die festgenommene Person wird nunmehr durch die Mordkommission der Polizeidirektion West vernommen werden. Bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen können Einzelheiten zu den Personalien und den Tatumständen nicht genannt werden, teilte die Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat beim Amtsgericht Potsdam den Erlass eines Haftbefehls wegen Totschlags beantragt.
Laut Polizei war am frühen Morgen auf dem Gelände einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Potsdam ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden, der später im Krankenhaus verstorben ist. Es handelt sich dabei um einen 33-jährigen Mitarbeiter des Wachschutzes mit syrischer Staatsangehörigkeit.
In der Pressemitteilung der Polizei heißt es: „Ein Mitarbeiter des Wachschutzes wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und ist dort am Morgen verstorben. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“ Zurzeit erfolge am Tatort umfangreiche Spurensicherung.
Nach Informationen von NIUS wurde der Tatort Schloßgarten Hotel von Ukrainern bewohnt. Der verstorbene Wachmann syrischer Herkunft soll auf dem Bürgersteig vor der Unterkunft von einem Mädchen mit Hund aufgefunden worden sein. Zeugen, die den Tatort nach der Tötung aufgesucht haben, berichten zudem, dass der gesamte Eingangsbereich voller Blut gewesen sein soll.

Die Polizei sichert das betroffene Gebiet.

Unweit der Flüchtlingsunterkunft findet sich der Schlosspark, ein Campus und ein Wald.
Eine Gefährdung der Nachbarschaft bestand nicht, so die Polizei. Ende Februar sorgte die Unterkunft durch einen Brand für Aufsehen. Bis heute wurde die Brandursache nicht geklärt – es gab keine Verletzten, so die Märkische Allgemeine Zeitung.
Redaktion
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