Negative Campaigning: Die dunkle Seite des EU-Wahlkampfs 2024
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„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“
Diese Worte stammen vom preußischen General und Militärtheoretiker Carl von Clausewitz. Aber noch bevor es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kommt, wenden politische Akteure kriegerische Strategien an, um Wahlkämpfe für sich zu entscheiden.
Negative Campaigning bezeichnet ein Wahlkampfphänomen, bei dem die Parteien nicht mit eigenen Inhalten punkten, sondern die Konkurrenz attackieren, um selbst besser dazustehen. Diese Strategie, in den USA längst etabliert, erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.
Interessant ist: In der Regel wird Negative Campaigning von Parteien aus der Opposition genutzt, während Regierungsparteien eher die eigenen Erfolge hervorheben. Doch im Zuge des diesjährigen EU-Wahlkampfes reichten den Regierungsparteien ihre Erfolge scheinbar nicht aus. Stattdessen griffen sie tief in die Schmutzkampagnen-Trickkiste, um von der eigenen Inhaltslosigkeit abzulenken.
NIUS beleuchtet die Methoden und analysiert am Beispiel der Europawahl, wie Negative Campaigning funktioniert. Schauen Sie hier:
Robin Deboy
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