Über 200 Intensivstraftäter per Haftbefehl gesucht! Anteil ausländischer Straftäter schießt in Sachsen nach oben
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Am Dienstag wurde die neue Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Jahres 2023 von Sachsen vorgestellt. Wie bereits in anderen Bundesländern steigen auch in Sachsen die Zahlen von Zuwanderern als Tatverdächtige. Die Kriminalität an der Außengrenze ist so hoch wie 2015 nicht mehr. Und: 208 Asyl-Intensivtäter werden per Haftbefehl gesucht!
Insgesamt stieg die Kriminalität (Straftaten ohne ausländerrechtliche, grenzbezogene Verstöße) in Sachsen auf 260.800 Delikte – ein Plus von 5,1 Prozent.
Zugleich stieg die Gesamtaufklärungsquote auf 60,9 Prozent – der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre.
Die sächsische Polizei ermittelte 123.534 Tatverdächtige. Darunter: 6.809 Kinder (ein Anteil von 5,5 Prozent), 11.448 Jugendliche (9,3 Prozent), 10.907 Heranwachsende (8,8 Prozent) und 94.370 Erwachsene (76,4 Prozent). In ALLEN Altersgruppen wurden mehr Tatverdächtige ermittelt als im Vorjahr.
Die Gewaltkriminalität ist mit 9.151 Fällen um über 16 Prozent gestiegen – der größte Wert seit zehn Jahren. Meist ging es um gefährliche und schwere Körperverletzung. Und auch bei Ladendiebstählen ist ein Anstieg von mehr als 21 Prozent registriert worden.
Besonders auffällig: Im Jahr 2023 sollen für 16.454 Straftaten abseits der illegalen Einreise Zuwanderer verantwortlich sein – knapp die Hälfte (7.457) davon wurde sogar von sogenannten Intensivtätern begangen.

Stellte am Dienstag die Kriminalstatistik vor: Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU).
So wurden im vergangenem Jahr 92.358 Tatverdächtige ermittelt (ohne ausländerrechtliche Verstöße wie z.B. gegen das Aufenthaltsrecht), davon sind 68.045 Deutsche und 24.313 Nicht-Deutsche, darunter 8.852 Zuwanderer. Im Vergleich zu 2022 ist dies bei nicht-deutschen Tatverdächtigen eine Erhöhung um 22,1 Prozent.
Im Klartext: Der Anteil an nicht-deutschen Tatverdächtigen beträgt damit in Sachsen 26,3 Prozent. 2022 waren es noch 22,8 Prozent.
Auch auffällig: In Sachsen wurden 7.457 Straftaten von sogenannten „Mehrfach intensivtatverdächtigen Zuwanderern“ (kurz: MITA) begangen. 1.415 „Mehrfach Intensivtäter Zuwanderer“ wurden letztes Jahr erfasst; 2022 waren es noch 1.127 (+25 Prozent). Dabei handelt es sich insbesondere um Menschen aus Syrien, Tunesien, Libyen, Georgien und Afghanistan – davon befinden sich 295 in Haft und 59 wurden abgeschoben.
Aktuell werden 208 „Mehrfach Intensivtäter Zuwanderer“ aus Sachsen mit einem Haftbefehl gesucht!
Das sind die 16.454 Straftaten durch Zuwanderer
- Straftaten gegen das Leben: 19 Fälle.
- Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 420 (+9 Prozent).
- Raubdelikte: 374 (+27 Prozent).
- Körperverletzung: 2.683 (+21 Prozent).
- Diebstahl: 4503 (+14 Prozent).
- Beförderungserschleichung: 1.607 (+6 Prozent).
- Rauchgiftdelikte: 1.615 (+20 Prozent).
- Alle anderen Straftaten: 5.233 (+20 Prozent).
Kriminalität an der Außengrenze von Sachsen steigt
An der sächsischen Außengrenze nimmt die Kriminalität zu. Dort fanden 17.342 Straftaten statt. Das ist ein neuer Höchststand seit 2016 (18.076). Verglichen zum Vorjahr ist dies eine Steigerung von 11 Prozent. Nur 2015 waren die Zahlen höher (20.277).

Auch die ausländerrechtlichen Verstoße, darunter vordergründig die illegale Einreise, erhalten mit 22.087 Fälle einen neuen Höchststand – es ist sogar der höchste Stand der seit 2014 jemals in Sachsen erfasst wurde. Insgesamt ist dies eine Steigerung zu 2022 (11.168) um 98 Prozent! Die unerlaubte Einreise verzeichnet ein Plus von 84 Prozent.
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Zara Riffler
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