Ganz ohne Luftwaffe: Baerbocks Speer hat es nach Australien geschafft!
Ein Beitrag von
Annalena Baerbock schien am Boden zerstört, als sie ihre Reise nach Australien, Neuseeland und zu den Fidschi-Inseln nach zwei Flug-Pannen absagen musste: Nicht nur weil sie die wichtigen Gespräche über Sicherheit und Klima und die Final-Spiele der Frauen-WM verpasste, auch weil sie ein Holzschwert, einen Speer, ein Fischernetz und einen Grabstock persönlich an australische Ureinwohner überbringen konnte. Doch es gibt Entwarnung: Die historischen Relikte haben es auch ohne die Außenministerin und die Luftwaffe nach Down-Under geschafft
Es war ein großes Vorhaben feministischer und auch sonst umsichtiger Außenpolitk: Deutschland wollte einige historische Gegenstände an den Stamm der Kaurna zurückgeben. Diese Gegenstände, die zuletzt im Leipziger Grassi Museum für Völkerkunde zu sehen waren, sollten in einer feierlichen Zeremonie in Australien übergeben werden. Und wer wäre besser geeignet gewesen, diese Gegenstände zu übergeben, als unsere Außenministerin Annalena Baerbock?
Lesen Sie hier: Baerbock wollte in Australien Keule, Schwert und Fischernetz zurückgeben: Diese Termine fallen jetzt aus
Die Vorgeschichte
Doch wie das Leben manchmal so spielt, kam alles anders. Statt nach Australien flog Baerbock schlussendlich wieder zurück nach Deutschland. Der Grund: Eine Pannenserie am Regierungsjet. Die Landeklappen des Flugzeugs spielten nicht mit, und so mussten die Piloten zwei Mal 100.000 Liter Kerosin kontrolliert ablassen. Das ist in etwa so viel CO2, wie 45 Deutsche in einem Jahr ausstoßen. Ein kleines Malheur, das sicherlich nicht im Sinne unserer grünen Außenministerin war.

Ausschnitte aus Baerbocks Instagram-Story
Zu den Kulturgütern
Die historischen Gegenstände wurden zwischen 1838 und 1839 von evangelischen Missionaren gesammelt und sollten nun an die indigene Gemeinschaft der Kaurna zurückgegeben werden. Ein bedeutendes Zeichen, das die Bedeutung und den Respekt für die Kultur und Rechte der Aborigines unterstreicht.
Die Außenministerin zeigte auf Instagram stolz, wie die Güter am Ende doch noch zu den Nachfahren der Eigentümer gelangten. Dies geschah trotz der Schwierigkeiten Waffen mit in ein Flugzeug zu bekommen – dazu zählen auch historische Waffen aus Holz.
Manchmal sind es nicht die großen politischen Gesten, die Geschichte schreiben, sondern die kleinen technischen Pannen eines Flugzeugs.
Lesen Sie hier: Baerbocks Kerosin-Katastrophe – ein moralisches Desaster
Amir Makatov
Artikel teilen
Kommentare