Ohne Zustimmung der Eltern: Schule macht Werbung für Genital-OPs, Prostitution und BDSM-Praktiken
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Eine Sekundarschule in Berlin-Steglitz hat eine queere Anlaufstelle für schwule, lesbische und transsexuelle Jugendliche gegründet. Das Problem: In den Materialien, die von den Diversity-Beauftragten an die Kinder verteilt werden, wird Werbung für Geschlechtsumwandlungen, BDSM-Praktiken und Prostitution gemacht. Die Eltern dürften davon wenig mitbekommen.
Ein NIUS vorliegendes Foto zeigt ein Plakat, das in der Aula der Kopernikus Oberschule Steglitz (KOS) hängen soll. Dort werden die Schüler aufgefordert, sich bei zwei Diversity-Beauftragten zu melden, falls sie „lesbisch, schwul, bi, trans, inter oder queer“ sind. Konkret heißt es: „Hast du den starken Wunsch, kein Junge bzw. kein Mädchen zu sein? Fühlst du dich, als ob du im falschen Körper geboren wurdest? Komm zu uns, wenn du Hilfe brauchst. Wir lassen dich nicht allein!“ Die jüngsten Schüler der KOS sind knapp 12 Jahre alt.

Das Diversity-Team der „Kopernikus Oberschule Steglitz“ ruft ihre Schüler auf, sich bei ihnen zu melden, falls sie sich als „trans“ identifizieren.
Eigentlich spricht nichts dagegen an Schulen Anlaufstellen für Jugendliche zu schaffen, die Probleme mit ihrer sexuellen Orientierung, mobbenden Mitschülern oder Eltern haben. Ein genauerer Blick auf das Diversity-Team der Schule zeigt aber, dass es sich hier nicht um harmlose Aufklärung, sondern um eine gefährliche Indoktrination handelt, die außerhalb des Einflussbereiches der Eltern stattfindet.

In einer Broschüre des Diversity-Teams wird den Schülern beigebracht, dass es mehr als zwei biologische Geschlechter gibt.
So werden die Kinder auf der Homepage der Schule unter der Rubrik „Diversity und sexuelle Vielfallt - LGBTIQ*“ auf die „LGBTIQA* - Seite der KOS“ geführt. Dort werden die Jugendlichen aufgefordert, ihr biologisches Geschlecht in Frage zu stellen. Transsexualität, ein psychisches Leid, das häufig mit irreversiblen Operationen endet, wird dort zu einer von vielen Identität – wie „pansexuell“, „nicht-binär“ oder „genderqueer“ – verharmlost.
In einer Comic-Broschüre heißt es: „Einige Menschen ändern ihren Vornamen, ihre Pronomen und ihre Kleidung. Andere Menschen ändern Teile ihres Körpers.“ Dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt, wird geleugnet, während eine Transition als eine spannende „Reise“ auf einem „Genderspektrum“ beworben wird.

Transsexualität wird als begehrenswerte Identität dargestellt.
Werbung für Genital-Ops, Hormone und Pubertätsblocker
Das Diversity-Team empfiehlt den Kindern auch You-Tube-Videos des ARD-Formats „Funk“, in der Transpersonen positiv von ihrer medizinischen Transition berichten. Die Schilderungen von Hormonbehandlungen, Genital-Operationen und Brustamputationen werden dort mit euphorischer Musik untermalt, glorifiziert und als einziger Ausweg aus der Geschlechterdysphorie beschrieben. In einem Interview droht eine Transfrau mit dem Suizid, falls man ihr eine Genital-OP verweigert. Die Risiken und zahlreichen Komplikationen einer Transition werden nicht erwähnt.

In der schuleigenen Bibliothek „Queerzine“ können sich die Kindern Bücher ausleihen, in denen Fetische und Prostitution gefeiert werden.
Die KOS bewirbt auf ihrer Diversity-Seite zudem die schuleigene queere Bibliothek mit dem Namen „Queerzine“. In einem der dort ausgestellten Bücher „How to be Gay“, werden „körperliche Totalangleichungen“ für manche Personen als „unerlässlich“ bezeichnet und die Gefahren von Pubertätsblockern beschwichtigt. Diese bedeuteten „nur“, dass man die Pubertät der Kinder aufhalte und „körperliche Veränderungen wie Brustwachstum und Stimmbruch“ unterdrücke. Das könne den Kindern „zu einem späteren Zeitpunkt viel Zeit im OP“ ersparen. Das sei schon alles, heißt es dazu.
Prinzipiell wird den Jugendlichen „ein rasches Handeln“ empfohlen, wenn es um eine medizinische Transition geht. Neben der passenden Kleidung, so heißt es weiter, sei es wichtig, dass sich die Kinder neue Namen und Pronomen aussuchten.
Schüler sollen BDSM-Praktiken ausprobieren
Doch damit nicht genug. In den Aufklärungsbüchern „Make Love“ und „FAQ You“ (angelehnt an: „fuck you“) sind zahlreiche pornografische Darstellungen zu finden. Gleichzeitig werden die Jugendlichen über sexuelle Fetische wie Urin-Fetisch, Fekal-Fetisch oder Infantilismus, eine Praxis in der sich häufig ältere Männer als Babys fantasieren, aufgeklärt.

Explizite Pornografie in dem Buch „FAQ You“.
Im BDSM-Fetisch ginge es „um Hingabe und Vertrauen“, liest man in dem Buch „Make Love“. Die Jugendlichen werden dann aufgefordert, BDSM-Praktiken wie Fesselspiele oder „einen Klaps auf den Hintern“ auszuprobieren, um „den Sex anzuheizen“. Das könne sehr erregend sein, heißt es. Nochmal: Die jüngsten Schüler der KOS sind gerade einmal 12 Jahre alt.
Werbung für Prostitution
In dem Buch „FAQ You“ wird auch Werbung für Prostitution gemacht. Unter der Überschrift „Wie geht man mit Sexarbeit um?“ wird den Jugendlichen erklärt, dass Prostitution ein ganz normaler Beruf sei, den man mit der körpernahen Arbeit von Krankenpflegern oder Kosmetikerinnen vergleichen könne. Frauen, die sich prostituieren, machten dies „freiwillig“, heißt es dort. Sie fühlten sich „angenommen und wertgeschätzt“, da die Freier „sehr respektvoll“ seien. Und: „Wenn Leute gerne umsonst auf Gang-Bang-Partys gehen, wieso sollten sie das nicht beruflich machen können? Sex ist Kapital und kann als solches eingesetzt werden“, heißt es weiter.

Werbung für Prostitution in dem Buch „FAQ You“.
Aber auch Informationen über „Analspülung“, „Sex-Apps“, „Chem-Sex“, „abwichsen“, „blasen“ und „schlucken“ finden sich in den Büchern.
Die Kopernikus Oberschule Steglitz ließ eine Anfrage bislang unbeantwortet.
Judith Sevinç Basad
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