Polizei Berlin hisst Regenbogenflagge: Ausdruck eines totalitären Zeitgeists
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Am 22. Juli ist wieder Christopher Street Day in Berlin. Anlässlich der sogenannten „Pride Weeks“ wurde bereits vor vier Tagen die Regenbogenflagge vor dem Roten Rathaus der Hauptstadt gehisst. Gestern zieht auch die Polizei Berlin nach und man fragt sich unweigerlich: Was ist eigentlich aus dem Neutralitätsgebot für staatliche Behörden geworden?
„Mit dem Hissen der Regenbogenflagge vor unserem Polizeipräsidium setzen wir ein Zeichen für Solidarität, Respekt und Vielfalt und klar gegen Diskriminierung“, heißt es zu zwei Bildern, die die Polizei Berlin hierzu auf Twitter veröffentlicht. Mit auf den Fotos: Der frischgebackene Queerbeauftragte der Stadt Berlin, Alfonso Pantisano, der transkritische Frauen auch gerne mal als Hündinnen und TERFs (Trans Exklusive Radical Feminists) beschimpft.
Unter dem Tweet hagelt es Kritik. Viele fragen sich, ob die Polizei in Berlin angesichts von Clankriminalität und Freibad-Ausschreitungen nichts Besseres zu tun hätte. Wie so oft in letzter Zeit müssen die Beamten ihren Kopf für die ideologischen Grabenkämpfe von kinks hinhalten. Dabei dürfte dem einfachen Polizeibeamten die ganze Show ähnlich auf die Nerven gehen wie den Menschen draußen auf der Straße.
Symbol einer totalitären Sekte
Nein, es geht schon lange nicht mehr um „Solidarität, Respekt und Vielfalt“. Diese Werte werden ausreichend durch das Grundgesetz und die deutsche Nationalflagge repräsentiert. Worum es stattdessen geht, ist das ideologische „Auf-Linie-bringen“ einer ganzen Gesellschaft.
Die Regenbogenflagge ist zum Symbol einer Sekte verkommen, mit der sich selbst viele Schwule und Lesben nicht mehr identifizieren. Die uns davon überzeugen will, dass zwei plus zwei gleich fünf ist und Frauen Männer und Männer Frauen sein können. Sie ist Ausdruck eines totalitären Zeitgeists, der Vielfalt predigt und Einfalt meint. Der von Toleranz spricht, aber keinen Widerspruch duldet. Der vorgibt, sich gegen Diskriminierung zu stellen und doch jedes Mal selbst diskriminiert, wenn er das weibliche Geschlecht zu einem Gefühl erklärt, das sich Männer jederzeit aneignen können.
Ein Staat, dessen Behörden sich vor den Karren einer solchen Ideologie spannen lassen, ist im Begriff, den Pfad der Demokratie zu verlassen. Er macht sich zum Advokaten derer, die am lautesten brüllen, statt allen Bürgern des Landes in gleichem Maße zu dienen.
Wie ernst kann man ein Land nehmen, in dem die Leugnung biologischer Tatsachen zur Staatsdoktrin erklärt wird? In dem jetzt ausgerechnet jene überall Flaggen hissen, die, als es noch um die deutsche Flagge ging, nie etwas damit anfangen konnten. In dem Freibad-Randalierer und Clans Narrenfreiheit genießen, während man die Polizei mit solchen Aktionen weiter der Lächerlichkeit preisgibt.
Die Polizei ist für unser aller Sicherheit und nicht für gratismutiges Zeichen-Setzen da. Und wer Toleranz und Akzeptanz von oben verordnet, wird in der Regel das Gegenteil davon ernten.
Anabel Schunke
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