Polizei Essen meldet alarmierende Zahlen! Bei Gewaltkriminalität bilden Ausländer größten Anteil
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Jetzt hat auch die Polizei Essen ihre Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) veröffentlicht. Die Zahlen: alarmierend. Ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen: die Ausländerkriminalität steigt rasant. Bei der Gewaltkriminalität bilden sogar Personen ohne deutschen Pass die Mehrheit unter den Tatverdächtigen. Auch die Messer-Taten steigen drastisch an.
Die Kriminalität im Polizeigebiet Essen nimmt weiter zu. Laut neuester Polizeistatistik wurden 69.049 Straftaten im Jahr 2023 registriert, was verglichen zum Vorjahr 2022 einem Plus von 15 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 25.164 Tatverdächtige ermittelt. Darunter hatten 10.294 Personen keinen deutschen Pass – somit steigt die Zahl an ausländischen Tatverdächtigen innerhalb eines Jahres um 19 Prozent.
Das bedeutet: Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen klettert auf rund 41 Prozent. 2022 waren es noch 38 Prozent.
Wenn Tatverdächtige neben der deutschen Staatsangehörigkeit eine weitere besitzen, werden sie statistisch der Kategorie „Deutsch“ zugeordnet. Die nichtdeutschen Einwohner nehmen im Raum Essen an der Gesamtbevölkerung mit 128.335 einen Anteil von 16,9 Prozent ein. Unter den Tatverdächtigen waren Nichtdeutsche, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil (18,6 Prozent), überproportional vertreten.

Juni 2023: Nach einer Clan-Schlägerei in der Essener Innenstadt schritten Polizisten ein.
Kriminalitätsanstieg bei ausländischen Kindern und Jugendlichen
Besonders auffällig ist, dass in Essen immer mehr ausländische Kinder und Jugendliche Straftaten begehen. Die Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen unter 21 Jahren steigt in nur einem Jahr um 21,4 Prozent.
So nimmt bei den unter 14-jährigen Kindern die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen um 18 Prozent (2023: 430 Personen) zu – während dieselbe Zahl bei deutschen Kindern nur um 1 Prozent steigt (2023: 581 Personen).
Auch bei der Zahl nichtdeutscher Jugendlicher ist ein Plus von 15 Prozent mit 854 Personen im Jahr 2023 zu verzeichnen. Bei deutschen Jugendlichen hingegen ist nur ein Anstieg von 7 Prozent letztes Jahr auszumachen (1.505 tatverdächtige Personen).
Bei Heranwachsenden, zwischen 18 und 21 Jahren, steigt die Ausländerkriminalität sogar um 32 Prozent. 717 nichtdeutsche Tatverdächtige wurden 2023 ermittelt, im Vorjahr waren es noch 544. Bei den heranwachsenden Deutschen hingegen steigt die Zahl nur von 1027 auf 1.176 (+15 Prozent).
Bedeutet im Klartext: Die Kriminalität bei ausländischen Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden steigt deutlich stärker an als bei Deutschen.

Großteil der Gewaltkriminalität geht von Ausländern aus
Im Polizeigebiet Essen (Stadt Essen und Mülheim an der Ruhr) haben Ausländer einen Anteil von rund 55 Prozent an der Gewaltkriminalität. 2022 lag der Anteil von nichtdeutschen noch bei 42 Prozent.
Das heißt: der Großteil all dieser Gewaltdelikte wird nun von nichtdeutschen Tatverdächtigen verübt (2023 waren dies 1.089 nichtdeutsche Personen von insgesamt 1.998 Tatverdächtigen).
Zur Gewaltkriminalität zählt z.B. Mord, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Übergriff, Raub, räuberische Erpressung, gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien oder erpresserischer Menschenhandel.
Bei sexueller Belästigung liegt Anteil der nichtdeutschen Täter bei 46 Prozent
Doch auch bei anderen Straftaten sind nichtdeutsche Tatverdächtige überdurchschnittlich vertreten:
- Im Deliktsbereich Taschendiebstahl liegt der Anteil von Ausländern bei 85 Prozent (82 ermittelte Personen von insgesamt 97). 2022 stand diese Zahl noch bei 77 Prozent.
- 2333 Personen ohne deutschen Pass wurden bei Ladendiebstählen erwischt (insgesamt 4407 Tatverdächtige). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtige: 53 Prozent.
- Der Anteil ausländischer Tatverdächtiger bei Einbrüchen liegt bei 55 Prozent – 2022 lag dieser noch bei 45. Von insgesamt 287 geschnappten Tatverdächtigen waren also 158 nicht deutsch.
- Ein hoher Anteils-Wert findet sich auch bei sexueller Belästigung: mit 46 Prozent. Von insgesamt 160 Tatverdächtigen waren 74 nicht deutsch.
- Bei Raubüberfällen auf der Straße steht der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtige bei 46 Prozent. Insgesamt wurden 184 Personen ermittelt, darunter hatten 84 keine deutsche Staatsangehörigkeit.
Die Staatsangehörigkeiten der nichtdeutschen Tatverdächtigen: Syrien, Türkei, Rumänien, Polen, Serbien, Irak, Bulgarien, Marokko, Afghanistan und Italien.

43 Prozent der Messer-Täter waren Ausländer
Auch die Messer-Kriminalität im Raum Essen steigt weiter an. In 311 Fällen wurde ein Messer als Tatwaffe eingesetzt – 38 Prozent mehr als im Vorjahr (229 Fälle). Letztes Jahr gab es 255 Opfer durch ein Messer. 36 Prozent der Taten wurden im öffentlichen Raum, wie Straßen, Wege und Plätze, begangen.
Brisant: Von den insgesamt 238 ermittelten Tatverdächtigen waren 43 Prozent nichtdeutsch. Unter den 103 Personen ohne deutschen Pass waren 42 Zuwanderer.
Der Einsatz des Tatmittels Messer steigt bei Raub (2023: 57 Delikte, 2022: 39), Bedrohung (2023: 92 Delikte, 2022: 77) und Körperverletzung (2023: 95 Delikte, 2022: 66).
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Zara Riffler
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