Polizei will prügelnde Araber zensieren: „Es reicht, wenn die richtigen Stellen die Wahrheit sehen“
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Die Szenen sind schockierend. Die Reaktion der Polizei ein Skandal.
Hemmungslose Gewalt von jungen arabischen Männern in der Lübecker Innenstadt. Augenzeugen dokumentieren den Exzess, filmen schreiende Passanten und die wild prügelnden Männer. Der Kommentar der Landespolizei Schleswig-Holstein dazu: „Achtung!!! Derzeit kursiert in den sozialen Medien ein Video zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Lübeck! Die Polizei mahnt vor einer weiteren Verbreitung des Videos und ruft zur Löschung auf!“ Und auf Nachfrage eines Twitter-Users dann: „Es reicht, wenn die richtigen Stellen die Wahrheit sehen und dazu ermitteln. Das gehört nicht in die Öffentlichkeit!“

Die Reaktion der Polizei
In einer weiteren Nachricht beantwortet die Polizei die Frage eines Journalisten, was denn sei, wenn bei dem Video großes Interesse wie folgt: „Das Video liegt den Ermittlern der Polizei vor. Das mediale öffentliche Interesse ist reine Sensationsgier und nicht notwendig.“

Die Landespolizei spricht von „reiner Sensationsgier“
Per Pressemitteilung wird sogar dazu aufgefordert, das Material vom eigenen Handy zu löschen: „Die Polizei mahnt vor der weiteren Verbreitung dieses Videos und fordert dazu auf, das Video von eigenen Geräten umgehend zu löschen und auf keinen Fall weiter zu verbreiten oder zu teilen. Es könnten dadurch Straftatbestände erfüllt werden.“
Straftatbestände, weil die beunruhigenden Szenen aus Lübeck dokumentiert und gefilmt wurden? Die Polizei verweist auf den Paragraph 131 des Strafgesetzbuch („Gewaltdarstellung“). Was wie eine lieb gemeinte Warnung klingt, die Bürger könnten sich strafbar machen, scheint eher ein Zensur-Versuch: Bitte bloß nicht weiterverbreiten, was in Lübeck am Freitagnachmittag los war!
DAS IST PASSIERT: Gegen 15:30 Uhr kommt es zu einer Massenschlägerei in der Innenstadt. Tritte gegen den Kopf. Gewalt gegen wehrlose Menschen, die am Boden liegen. Ein Metall-Mülleimer, der als Waffe durch die Gegend geschleudert wird. Passanten, die wahlweise weiter gehen oder verzweifelt versuchen, einzugreifen. Laut Polizei musste eine Person im Anschluss ins Krankenhaus.

Tritte gegen den Kopf.
Die Gewalt-Protagonisten rufen immer wieder arabische Worte. Laut Lübecker Nachrichten war der Auslöser ein Streit rund um den Senatsstaffellauf der Lübecker Schulen. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.
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Redaktion
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