Protest immer unsinniger: Klimakleber wollten Tausende LÄUFER beim Berlin-Marathon blockieren
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Selbst Radfahren hat einen negativen Einfluss aufs Klima, weil der Drahtesel erst gefertigt werden muss. Laufen hingegen ist die einzige wirklich klimaneutrale Fortbewegungsvariante (wenn man die dafür überlebenswichtige Ernährung ausklammert) – und tatsächlich blockieren die Klima-Chaoten der sogenannten „Letzten Generation“ nun auch das: den Berlin-Marathon. Tausende Sportler, die sich zu Fuß über die 42,2 Kilometer quälen.
Zwei Minuten vor dem Start des Marathons mit knapp 50.000 Startern sprangen Klimakleber mit orangenen Warnwesten auf die Straße des 17. Juni in Berlin, warfen orangene Farbbeutel und versuchten sich festzukleben. Sicherheitskräfte und die Polizei griffen schnell ein und trugen die Klima-Radikalen von der Straße. Der Marathon konnte ohne große Verzögerung starten.

Schnell waren Polizei und Sicherheitskräfte da.
„Wollt ihr uns beim nächsten Großevent wiedersehen oder wollt ihr uns endlich zuhören?“, drohten die Klimakleber danach in den sozialen Medien.
🦺🏃♀️ ES IST ZEIT ZU WENDEN!
— Letzte Generation (@AufstandLastGen) September 24, 2023
Warnfarbe auf der Strecke – wir müssen raus aus den Fossilen bis 2030 für eine Chance auf Überleben.
Wollt ihr uns beim nächsten Großevent wiedersehen oder wollt ihr uns endlich zuhören? Es geht auch um euch und um alle, die ihr liebt! pic.twitter.com/eTXFDbqtRY
Wer vielleicht noch Verständnis dafür hatte, dass Klimakleber den Auto-Verkehr lahmzulegen versuchen, um irgendein Zeichen für eine Verkehrswende zu setzen, wird nun spätestens gemerkt haben: Den radikalen Aktivisten geht es nicht um die Umwelt, das Klima oder CO2.
Sie wollen nichts als Aufmerksamkeit für ihre ultra-radikalen, unrealisitischen und Wohlstands-vernichtenden Maßnahmen. Sie wollen diese mit minutiös geplanten Straftaten erzwingen, indem sie so lange ganz normale Menschen zur Weißglut bringen, bis man auf sie hört. Die Mechanismen einer Demokratie, mit besseren Argumenten und Ideen Mehrheiten zu organiseren, funktionieren anders.
Monatelang wurden sie dafür hofiert, in Talkshows eingeladen, von Journalisten und Politikern mit sanfter Schein-Kritik beschützt, sie durften mit der Bundesministerin diskutieren und einfach so weitermachen. Doch der Groschen, der in der Bevölkerung schon vor Ewigkeiten gefallen ist, scheint nun auch im politischen Berlin angekommen zu sein: Die Kritik wird lauter, die Maßnahmen der Polizei gezielter und die Urteile der Gerichte härter. Gut so.
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Julius Böhm
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