Rahmenbedingungen beschlossen: Hamas und Israel verhandeln die Details eines Waffenstillstandes
Ein Beitrag von
Israel und die Terrororganisation Hamas haben sich auf Rahmenbedingungen für einen Waffenstillstand und Geisel-Freilassung geeignet – jetzt wird darüber verhandelt, wie man beides umsetzt, berichtet Times of Israel und nimmt Bezug auf einen Artikel der Washington Post (WSP).
Die Beamten warnen jedoch vor zu viel Enthusiasmus: eine finale Einigung wird Zeit brauchen, bis alle Einzelheiten geklärt sind. „Der Stolperstein war der Übergang zu [Phase 2], in der die Hamas die als Geiseln verbliebenen männlichen Soldaten freilassen würde und beide Seiten einem ‚dauerhaften Ende der Feindseligkeiten‘ mit 'einem vollständigen Rückzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen' zustimmen würden“, schreibt die WSP.

Der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant an der Grenze zum Libanon: Kommt es hier bald zur Eskalation?
Laut der WSP sei ein wichtiger Schritt, dass sowohl Israel als auch die Hamas „ihre Zustimmung zu einem Plan für eine ‚Übergangsregierung‘ signalisiert haben, der mit Phase 2 beginnen würde, in der weder die Hamas noch Israel den Gazastreifen regieren würden.“ Für die Sicherheit währen gemäßigte arabische Staaten und die USA verantwortlich. Zusätzlich würden 2500 Mitarbeiter der Palästinensischen Autonomiebehörde eingesetzt werden, die bereits von Israel überprüft wurden. Ein US-Beamter verriet der WSP, dass die Hamas „bereit ist, die Autorität an die Übergangsregierung abzugeben.“
Beide Seiten würden vom Waffenstillstand profitieren, da sich Israel für eine mögliche Konfrontation mit dem Iran und seinen Schergen vorbereiten könnte – parallel dazu gehen der Hamas in ihren Tunneln die Ressourcen aus.
Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauert, bis eine feste Einigung erreicht werden kann.
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare