Rasanter Anstieg illegaler Migration: „Hybrider Krieg“ an den Grenzen Osteuropas!
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Die illegale Migration über Belarus und Russland nimmt wieder bedrohliche Ausmaße an. Nach einem vorübergehenden Rückgang im Winter steigen die Zahlen jetzt rasant in die Höhe. Sicherheitsexperten warnen: „Wir haben es hier mit hybrider Kriegsführung zu tun“.
Besonders besorgniserregend ist die Route über Russland und Belarus. Laut WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung steuern Belarus und Russland gezielt Migranten aus Krisengebieten in die EU.
Die Bundespolizei gibt an, dass die Zahl der unerlaubten Einreisen über diese Route im Frühjahr stark gestiegen ist. Im März gab es 412 Feststellungen, im April 670 und im Mai bereits 416 bis zur Monatsmitte.
Migration als politisches Druckmittel?
Diese Art der Migration wird von europäischen Politikern und Sicherheitsbehörden als strategisch gesteuert und als Teil einer hybriden Kriegsführung betrachtet. Demnach nutzen Russland und Belarus Migration als politisches Druckmittel, um Europa zu destabilisieren und die Grenzinfrastruktur zu überlasten. Auch Frontex warnt, dass irreguläre Migration zunehmend als Druckmittel verwendet werde, besonders durch Russland.

Russland stellt gezielt Visa für Migranten aus.
Migranten erhalten ihre Visa für Russland in ihren Heimatländern. Russland erteilt diese Papiere bereitwillig, um gezielt Migranten anzulocken. Sie fliegen meist nach Moskau oder St. Petersburg und reisen dann weiter nach Belarus, bevor sie versuchen, in die EU zu gelangen.
Polen, Litauen, Lettland und Finnland haben ihren Grenzschutz massiv verstärkt. An der polnisch-belarussischen Grenze soll ein meterhoher Zaun und ein elektronisches Überwachungssystem die Zahl der irregulären Grenzübertritte minimieren.
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Thomas Glatting
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