Scholz würde Wehrdienst, den er selber plant, verweigern...
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Bundeskanzler Olaf Scholz würde den Wehrdienst, den er mit seiner Regierung wieder einführen will, selbst verweigern!
„Als ich 17, 18 Jahre alt war, da gab es ein kleines Hin und Hin, die Wehrpflicht, insofern habe ich damals für mich eine Entscheidung getroffen, nämlich den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern – ich habe Zivildienst gemacht nach meinem Studium. Das ist ja eine Möglichkeit, die auch jetzt jedem zur Verfügung steht“, sagte der Kanzler im ARD-Format „Frag selbst“ auf die Frage eines Zuschauers, wie der Kanzler reagieren würde, stünde er kurz vor der Volljährigkeit und würde ihm eine Wehrpflicht ins Haus stehen.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will im Namen der Ampel-Regierung einen „Neuen Wehrdienst“ einführen, der auf Freiwilligkeit setzt. Junge Männer sollen auf den Wehrdienst-Fragebogen, der mit 18 Jahren per Post in Haus flattert, antworten müssen, junge Frauen dürfen. Die Entscheidung, ob man den Wehrdienst antreten will, soll dann aber freiwillig sein.
So oder so: Scholz würde sich – trotz der Ampel-Pläne – gegen den Dienst mit der Waffe entscheiden!

Kanzler Scholz im Gespräch mit Verteidigungsminister Pistorius
Scholz: „Bin der Richtige - das glaube ich fest“
Auf die Frage, ob Scholz mit Blick auf das Katastrophen-Ergebnis bei der Europawahl der Richtige für die nächste Kanzlerkandidatur sei, sagte der Scholz: „Ja, das glaube ich fest – denn wir haben viele Probleme unseres Landes gelöst und auf den Weg gebracht. Und jetzt müssen wir eben alle überzeugen.“
Wirklich Neues war dem Kanzler in dem zehnminütigen Frage-Antwort-Spiel nicht zu entlocken. Scholz zeigte mal wieder eindrücklich, wie gut der Scholzomat – eine Art rhetorische Taktik, Sätze so sehr zu verschachteln, dass am Ende niemand mehr weiß, was überhaupt gefragt worden war – funktioniert.

Bundeskanzler Olaf Scholz spricht zu Beginn des ARD-Sommerinterviews im „Bericht aus Berlin“ mit Markus Preiß, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios.
Ein Beispiel: Ein User namens Sydney fragte, warum die Ampel so unbeliebt sei. Scholz Antwort (im Wortlaut): „Das lässt sich sicherlich nicht mit wenigen Worten sagen, eins ist ganz sicher, dass es nicht geholfen hat, dass in Zeiten, wo sehr viel Unsicherheit existiert, man das Ringen um die richtigen Lösungen so dramatisch mitverfolgen konnte, über Wochen, Monate, immer wieder bei jeder Frage und da wir unglaubliche viele Entscheidungen getroffen haben, die genau dazu dienen, dass man zuversichtlich in die Zukunft blicken kann, weil wir die Weichen dafür gestellt haben, ist es nicht gut, dass gewissermaßen über dem Pulverdampf nicht gesehen wird, was da entschieden worden ist. Das ist ein Punkt, der ganz zentral ist.“
97 Wörter, um zu sagen: Vor lauter Streit sieht man unsere (gute) Arbeit nicht.
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