Schrecklicher Angriff in Frankfurt: Afghane (19) sticht Frau mit Messer in den Hals. Sie flüchtet, stolpert, er sticht weiter zu ...
Ein Beitrag von
Dramatische Tat in Hessen: Eine Frau wurde in Frankfurt am Main mit einem Messer angegriffen. Der Täter, ein 19-jähriger Afghane, wurde von der Polizei festgenommen.
In der Stadt Frankfurt hat ein Mann am Montagmittag (10. Juni) eine Frau auf einer Parkbank mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Die schreckliche Horror-Tat: Der 19-Jährige habe ihr plötzlich von hinten mit einem Cuttermesser in den Kopf und Hals gestochen.
Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag mit. Die 41-jährige Ukrainerin habe einige Meter flüchten können. Dann sei sie gestolpert und gefallen – als sie auf dem Boden lag habe der Mann weiter auf sie eingestochen.
Die Tat ereignete sich an der Mainufer-Promenade. Erst als Zeugen zum Tatort liefen, ließ der Angreifer von der Frau ab und flüchtete. Die Zeugen leisteten Erste Hilfe und wählten den Notruf.
Am Montagnachmittag entdeckte die Polizei den Afghanen kurze Zeit nach der Tat in einem Gebüsch. Nach NIUS-Informationen kannten sich nach derzeitigem Ermittlungsstand das Opfer und der Täter nicht. Die Frau musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Foto nach der Tat: Die Polizei steht am Tatort am Frankfurter Mainufer. Die Messerattacke ereignete sich an einem Spielplatz.
Der 19-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird unter anderem wegen versuchten Mordes ermittelt. Die Hintergründe und das Motiv der Tat seien laut der Mitteilung zunächst unklar. Wie NIUS erfuhr, war der Täter Mohammad Zaman A. strafrechtlich bisher noch nicht in Erscheinung getreten.
Oberstaatsanwalt Dominik Mies erklärt gegenüber NIUS: „Die Zivilcourage der Passanten ist ausdrücklich zu loben. Diese Zivilcourage und anschließende hervorragende Polizeiarbeit hat sehr schnell zur Ergreifung des Tatverdächtigen geführt – und so konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden.“

Eine Parkbank im Ostend-Viertel in Frankfurt am Mainufer.
NIUS dokumentiert die Pressemitteilung der Polizei:
„Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt
Am Montag, den 10. Juni 2024 kam es gegen 13.55 Uhr im Bereich des Mainufers zu einer Messerattacke eines 19-Jährigen auf eine 41-jährige Frau. Diese wurde dabei schwer verletzt. Der 19-jährige afghanische Staatsangehörige wurde festgenommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand saß die Frau auf einer Parkbank am Mainufer, als sich ihr unbemerkt der Tatverdächtige von hinten näherte, sie an der Schulter ergriff, und unvermittelt mehrfach mit einem Cuttermesser auf ihren Kopf- und Halsbereich einstach. Die Frau konnte sich kurzzeitig aus dem Griff des ihr unbekannten Angreifers lösen und einige Meter flüchten. Als sie dabei stolperte und zu Boden fiel, soll der Tatverdächtige sie eingeholt und erneut mehrfach auf die am Boden liegende Geschädigte eingestochen haben. Durch die Schreie der Frau wurden Zeugen auf das Geschehen aufmerksam und begaben sich zum Tatort. Daraufhin soll der Tatverdächtige von seinem Opfer abgelassen und geflüchtet sein.
Die Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten über den Notruf die Polizei und Rettungskräfte, die das Opfer versorgten. Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, führten wenig später zum Auffinden des Tatverdächtigen, der sich in einem Gebüsch in der Oskar-von-Miller-Straße versteckt hatte. Er wurde vorläufig festgenommen und das Cuttermesser sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat heute einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main beantragt, der erlassen wurde. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat, dauern an.“
Zara Riffler
Artikel teilen
Kommentare