Sellner darf einreisen: Identitären-Chef kurzzeitig an der Grenze festgesetzt
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Der Österreicher Martin Sellner, Gründer der „Identitären Bewegung“, wurde an der Grenze zu Deutschland von der Polizei festgesetzt. Nach einer längeren Kontrolle durfte er doch einreisen.
Der rechte Polit-Aktivist Martin Sellner versuchte trotz Einreiseverbot nach Deutschland zu gelangen. An der Grenze wurde er laut Informationen aus seinem Umfeld von der Bundespolizei festgenommen.

Sellner bei der Grenzkontrolle
In einem Livestream dokumentierte er die geplante illegale Einreise. 15-tausend Zuschauer verfolgten live, wie Sellner in Passau von der deutschen Exekutive festgesetzt wurde. Der Livestream wurde beendet.
Sellner postete ein Foto aus dem Polizeiwagen und durfte letztendlich wohl doch einreisen. In seinem Livestream erklärte er, dass die Polizei ihn zu seinem Besuchsgrund ausfragte, worauf er angab, Kuchen essen zu wollen, um anschließend die Heimreise anzutreten, da er seinen Mietwagen zurückbringen müsse.
Er erklärte, dass ihm die Einreise nach Deutschland gestattet wurde, weil er keine politischen Veranstaltungen plante. Er schilderte, dass die Bundespolizisten unsicher über die Situation waren und zweifelten, ob sie ihn einreisen lassen dürften. Laut Sellner wird er ab jetzt bei jeder Grenzüberquerung überprüft. Er erwähnte, dass ihm die Einreise verweigert werden könnte, wenn er politische Veranstaltungen besuchen würde.

Quelle: https://t.me/martinsellnerIB
Zuvor kündigte der Aktivist an, das Passauer Café Greindl besuchen zu wollen. Der Café-Besitzer Stephan Greindl meldete sich per Videobotschaft und machte klar, dass Sellner kein willkommener Gast sei.
„Dieser Mann nutzt meinen Betrieb für seine politische Gesinnung. Ich möchte mich davon distanzieren. Unsere Produkte sind bunt“, sagte der Gastronom.
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Redaktion
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