Stell dir vor, es ist queerer Weihnachtsmarkt – und keiner geht hin!
Ein Beitrag von
Berlin ist die Stadt, in der es alles gibt. Selbst Dinge, die buchstäblich niemand will …
Auf der offiziellen (also staatlichen) Hauptstadt-Website wird ein Weihnachtsmarkt beworben, von dem wir nicht genau wussten, was damit gemeint ist: Das „Queere Winterwunderland“ am Rolandufer. Was ist denn bitte ein queerer Weihnachtsmarkt?!
Laut Berlin.de gibt es dort „ausgefallene Geschenkideen“ und „Kerzenworkshops“. Am „Pinken Donnerstag“ war NIUS vor Ort und wollte wissen, was der Unterschied zu anderen Weihnachtsmärkten ist. Die Antwort: Neben Fressbuden und Glühwein gibt’s auch Pimmel und Vaginen aus Wachs. Dazu Stände mit pornographischen Zeichnungen, die definitiv nicht familienfreundlich sind.

So sehen die Weihnachtsglocken auf einem queeren Weihnachtsmarkt aus.
Wir wollten wissen: Was treibt die Menschen dorthin? Das Problem: Trotz schönstem Winterwetter gab es keine Gäste. Ein paar verirrte Gestalten haben nach wenigen Schritten festgestellt, dass sie DA bestimmt nicht hin wollten. Stellt euch mal vor, es ist queerer Weihnachtsmarkt, und keiner geht hin …
Hier gibt’s das ganze Video von unserem Vor-Ort-Besuch:
Marc Sierzputowski
Artikel teilen
Kommentare