Steuergelder für Terrorpropaganda – wie die Jusos gegen Juden agitieren
Ein Beitrag von
Das von deutschen Steuergeldern mitfinanzierte Willy-Brandt-Zentrum in Jerusalem veranstaltet eine Vorführung des im Jahr 2006 erschienenen Filmes „Leila Khaled: Highjacker“ der palästinensischen Regiesseurin Lina Makboul.
Der Film handelt vom Leben der palästinensischen Terroristin Leila Khaled, bekannt für ihre zwei Flugzeugentführungen. Bei der ersten Entführung wurden die Passagiere nach Jude und Nichtjude aussortiert. Die Nichtjuden durften gehen – die Juden tauschte man gegen inhaftierte syrische und ägyptische Terroristen aus.
Nach dem Erfolg der Entführung wurde Khaled als Identifikationsfigur der Palästinenser gefeiert und behält bis heute einen Kultstatus bei Antisemiten in der gesamten Welt. Wie hier auf einem Werbeplakat für die Erste-Mai-Demo der antisemitischen Organisation „Migrantifa“ (zweite Reihe i.d.Mitte).
Die zweite Entführung misslang der Terroristin, durch den Einsatz eines israelischen Flugsicherheitsbeamten, einem Manöver des Piloten und dem mutigen Einsatz der anderen Passagiere. Als Khaled begriff, dass die Entführung fehlgeschlagen ist, zündete sie eine Granate an Bord des Flugzeugs, diese erlitt glücklicherweise eine Fehlzündung. Khaled und ihre Komplizen wurden verhaftet – sie kam Jahre später in Folge eines Gefangenenaustausches frei.

Leila Khaled hält eine Rede – sie trägt einen Schal der Terrororganisation PFLP (2018)
Die Jusos bieten Terrorismus eine Bühne
Dieser Figur widmet das von der Jugendorganisation der SPD (Jusos) initiierte Willy-Brandt-Zentrum einen Filmeabend. Das Zentrum wird weitgehend durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Die Jusos bezeichnen die Jugendbewegung der palästinensischen Terrororganisation Fatah als Schwesterorganisation.
Besonders absurd ist der Fakt, dass der Film als Biografie der „Leila Khaled aus Jordanien - die ersten weiblichen Entführerin“ beschrieben wird. Abgesehen davon, dass sie nicht nur eine Entführerin, sondern eine judenhassende Terroristin, welche Hitler verehrte ist, erweckt die Beschreibung den Anschein, als wäre es eine Errungenschaft die erste Entführer-Frau zu sein.
Der jüdisch-persische Autor Arye Sharuz Shalicar twitterte das Bundesentwicklungsministerium an und fragte, wie es denn sein kann, dass so eine Veranstaltung von Steuergeldern finanziert werden kann?
Hierrauf antwortete das Willy-Brandt-Zentrum höchstpersönlich und versuchte die Vorführung als Beitrag für den Frieden darzustellen.
Amir Makatov
Artikel teilen
Kommentare