Tagesschau berichtet über Kirschblüte in Japan, aber nicht über Messer-Angriff auf Mädchen (4)
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Es war die Nachricht des gestrigen Tages: Nachdem ein 34-jähriger Syrer in einem Supermarkt ein 4-jähriges Mädchen niedergestochen hatte, konnte die Polizei den dringend Tatverdächtigen festnehmen. Das Ereignis erschütterte die Kleinstadt Wangen im Allgäu.
Die Tagesschau sah in dem brutalen Messerangriff keine Relevanz, berichtete weder am Tag der Tat (Mittwoch), noch am gestrigen Donnerstag über den brutalen Messerangriff.
Stattdessen widmete sich die 20-Uhr-Ausgabe der bekanntesten Nachrichtensendung des Landes der Kirschblüte in Japan. Moderatorin Susanne Daubner erklärte, dass „für Einheimische und viele Touristen die schönste Zeit des Jahres“ begonnen habe. „Denn die Kirschbäume stehen in voller Blüte. Das Ereignis dauert aber nur wenige Tage, viele Schaulustige strömen an die beliebtesten Orte, um Fotos zu machen, wie etwa hier in Tokio“, erklärte Daubner.

Ein Ereignis von Relevanz in Deutschland: Die Touristen-Attraktion der Kirschblüte in Tokio, Japan.
Messertäter in Ketten dem Haftrichter vorgeführt
Am Donnerstag wurde der 34-jährige Tatverdächtige, mit Handschellen gefesselt und barfuß, in Ravensburg dem Haftrichter vorgeführt. Der Syrer hatte am Mittwoch ein 4-jähriges Mädchen mit einem Messer in einem Supermarkt verletzt und wurde nach der Tat von einem aufmerksamen Zeugen bis zur Festnahme verfolgt. Dieser griff ein, um das Mädchen vor weiteren Verletzungen zu schützen, indem er dem Angreifer das Messer entwendete.
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