Tätlicher Angriff auf Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber! Linksextremisten störten eine Lesung des ARD-Moderators im Hörsaal der Friedrich-Schiller-Universität – und klatschten ihm eine Torte ins Gesicht. Grund für die Aktion: Schreiber sei ein Rechtspopulist, Rassist und islamfeindlich. Was natürlich kompletter Quatsch ist.
Ein Video zeigt, was genau geschah:
Angriff mit Torte und wogendem Jutebeutel
Die Aktion ereignete sich am Dienstag. Bereits am Einlass wurden Handzettel verteilt, berichtet die Ostthüringer Zeitung. Schreiber, der mehrere Jahre in Syrien lebte und fließend arabisch spricht, wurde darauf als als Rechtspopulist, islamfeinlich und rassistisch bezeichnet.
Während der Lesung stürmten dann eine Frau und eine weitere Person nach vorn, pöbelten vorm Podium herum. Im Video ist zu sehen, wie dann ein junger Mann in bravem Pulli und mit Jutebeutel über der Schulter auf die Bühne rennt, vor Schreiber stoppt und ihm nach kurzem Handgemenge die Torte mit einer kräftigem Bewegung ins Gesicht klatscht!

Der Moment der Torten-Attacke. Über dem Podium (siehe Foto) schrieben die Aktivisten: „Literatur verbindet – Schreibers Bücher spalten“.
Der Grimme-Preisträger hatte nach dem Angriff ein total verschmiertes Gesicht, auch seine Klamotten bekamen etwas ab. Trotz des Schocks reagierte Schreiber laut Ostthüringer Zeitung gelassen auf den Vorfall und setzte die Lesung nach einer kurzen Unterbrechung vor etwa 250 Zuschauern fort.
Schreiber schrieb kritische Bücher über den Islam in Deutschland
Was die Angreifer dem ARD-Journalisten vorwerfen: Er hat Bücher veröffentlicht, die nicht ins linke Diktat passen. Vor allem seine 2017 erschienene Recherche „Inside Islam – Was in Deutschlands Moscheen gepredigt“ triggert die linken Studenten. Schreiber besucht für sein Buch gewöhnliche Moscheen in Deutschland und übersetzte deren teilweise hetzerischen und islamistischen Freitagspredigten. Das Buch belegte nach seiner Veröffentlichung Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste ein.
Angreifer verbreiteten Angst und Schrecken, reden wollten sie nicht
Die Lesung in Jena war der Auftakt einer Reihe unter dem Motto „Literatur verbindet“. Constantin Schreiber stellte sein neustes Buch „Glück im Unglück – Wie ich trotz schlechter Nachrichten optimistisch bleibe“ vor. Das Publikum kritisierte die Aktion der Links-Hysteriker – auch, weil sie nicht bereit waren, das Gespräch mit dem Journalisten und Buchautoren zu suchen.
Den Veranstaltern war der Vorfall sichtlich unangenehm: Die Uni und der Mitveranstalter, die Thalia-Buchhandlung, entschuldigten sich bei Schreiber und beim Publikum. Der Journalist bekam laut Ostthüringer Zeitung ein T-Shirt mit dem Logo der Universität geschenkt. Sein eigenes Shirt war ja auch total beschmiert von der Torte ...
Constantin Schreiber selbst äußerte sich noch nicht zu dem Vorfall. Und auch sein Heimat-Sender, die ARD, berichtete noch nicht. Auf Twitter fragt man sich: Warum eigentlich nicht?
In einer Stellungnahme des Präsidiums der Uni Jena zu dem Angriff auf Constantin Schreiber heißt es: „Die Friedrich-Schiller-Universität ist ein Ort des freien Diskurses. Das Präsidium der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützt den offenen, gesellschaftlichen Austausch auch zu kontroversen Themen und spricht sich gegen tätliche Angriffe aus.“ Mit der Aktionsform vom Dienstagabend wird lediglich Aufmerksamkeit erzeugt, aber es würden weder Argumente ausgetauscht noch gemeinsame Lösungen entwickelt.
Eine echte Entschuldigung sieht irgendwie anders aus ...
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