Obwohl sie ein biologischer Mann ist: Transsexuelle Klima-Aktivistin will in den Frauenknast
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- Einer transsexuellen Klima-Aktivistin droht eine Freiheitsstrafe in Brandenburg. Die 32-Jährige fürchtet, im Männerknast zu landen.
- Gegenüber der Berliner Zeitung gab sie an, auch bei einer Verurteilung in Berlin drohe ihr eine Unterbringung bei den Männern.
- Auf Nachfrage des Blatts erklärte die Senatsverwaltung: In Berlin dürfte Penelope Frank wohl in ein Frauengefängnis.
Im vergangenen November klebte sie sich auf eine Landebahn und legte damit den Berliner Flughafen lahm, nun muss sie deshalb möglicherweise ins Gefängnis: Die transsexuelle Klimaaktivistinn Penelope Frank ist im Visier der Staatsanwaltschaft, wie die Berliner Zeitung berichtet.

Auf Instagram dokumentiert Frank ihre Aktionen.
Das Problem: Da die 32-Jährige offiziell ein Mann ist, müsste sie eine mögliche Freiheitsstrafe im Männerknast absitzen.Gegenüber der Berliner Zeitung sagte sie: „Selbst in Berlin würde ich wegen meines Passes in einem Männergefängnis landen“ – und das „trotz Hormontherapie, Brüsten und Ergänzungsausweis“.
Die Berliner Zeitung fragte bei der Senatsverwaltung nach. Mit überraschendem Ergebnis. Einer Sprecherin zufolge kann vom Grundsatz der Geschlechtertrennung im Gefängnis abgewichen werden, „wenn Gefangene sich aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität nicht in dem in ihrem Personenstandseintrag angegebenen, sondern einem anderen Geschlecht oder dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht als zugehörig empfinden.“
Heißt im Klartext: Penelope Frank könnte auch in einem Berliner Frauengefängnis untergebracht werden.

Ihren Lebensunterhalt verdient Frank unter anderem, indem sie sexuelle Leistungen verkauft.
Auf der Geldsammel-Plattform „GoFundMe“ bat Frank mit der Begründung um Spenden, eine Gefängnisstrafe würde „für mich als Transfrau direkt eine härtere Konsequenz bedeuten, mitten in der erhöhten Transfeindlichkeit in einer JVA für Männer“.
Sie benötige die finanzelle Hilfe auch, um sich vollzeit auf den Klimaaktivismus zu fokussieren, „besonders nachdem ich beim letzten Gerichtstermin fast im Gefängnis für Männer gelandet wäre, da durch meine Wohnungslosigkeit die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen hat.“ Bislang sind 8000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen.
In Brandenburg müsste Frank in den Männerknast
Da der BER, um den es im aktuellen Strafverfahren gegen Frank geht, allerings in Brandenburg liegt, würden in diesem Fall andere Regeln gelten. Bei einer Verurteilung müsste die Aktivistin tatsächlich im Männergefängnis einsitzen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn Frank wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr verurteilt werden sollte. Für diesen besonders schweren Straftatbestand können Haftstrafen von sechs Monaten bis zehn Jahren verhängt werden.
Janina Lionello
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