Trotzt dem Plastikmüll: Studentinnen erfinden Verpackung aus Eierschalen
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- Studentinnen erfinden Verpackung aus Eierschalen.
- Die Plastik-Alternative ist umwelfreundlich und sogar essbar.
- Allein in Deutschland entstehen jährlich 230 Kilo Verpackungsmüll pro Kopf.
Der Kaffee to Go, der Salat in in der Plastikschale oder die vorgeschnittene Ananas in Folie – Verpackungsmüll ist eins der größten Ärgernisse der Lebensmittel-Industrie. Deshalb überlegten sich fünf Studentinnen der Universität Hohenheim in Stuttgart eine umweltfreundliche Alternative.

„Edggy“ ist ein Tüte aus Eierschalen und anderen pflanzlichen Rohstoffen. Sie ist nicht nur biologisch abbaubar, sondern kann mit dem Essen, das sie verpackt, verzehrt werden. Gießt man heißes Wasser darüber, löst sich das Tütchen auf und sorgt für einen zusätzlichen Protein-Boost. Die Tüte ist vier mal zwei Zentimeter groß und eignet sich besonders für gut zur Verpackung von Fertigsuppen.
Für ihre Erfindung erhielten die Studentinnen den Preis für die innovativste Idee der „Food Reuse2Repack Challenge“. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom European Institute of Innovation and Technology.

Noch sei das Produkt nicht perfekt, sagen die fünf Erfinderinnen. Doch mit etwas mehr Erfahrung und Feinarbeit könnten sie sich durchaus vorstellen, ein Start-Up zu gründen, das die Eierschalen-Verpackung herstellt ...
Emilie Brummel
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