Trump setzt auf Bitcoin und plant eine strategische Reserve: Bitcoin wieder auf Rekordniveau!
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In einer überraschenden Wendung hat der ehemalige Präsident Donald Trump angekündigt, dass er im Falle einer erneuten Präsidentschaft eine nationale Bitcoin-Reserve aufbauen wird. Diese Ankündigung erfolgte während seiner Rede auf der Bitcoin 2024 Konferenz in Nashville, Tennessee (USA), am vergangenen Wochenende.
Die Konferenz, die traditionell nicht als Trump-freundlich gilt, erlebte damit einen markanten Wandel, der viele überraschte. In der Folge stieg der Bitcoin-Kurs in Euro auf ein neues Rekordhoch von knapp 65.000 Euro pro Bitcoin.
Ein neuer Trump – vom Kritiker zum Unterstützer
Trump, der Bitcoin 2019 noch als „Betrug“ bezeichnete und behauptete, es sei „hochvolatil und basiere auf Luft“, scheint seine Meinung nun komplett geändert zu haben.
Seine neue Begeisterung für Bitcoin ist von dem Wunsch getrieben, dem wachsenden Einfluss Chinas im Bereich der digitalen Währungen etwas entgegenzusetzen. „Wenn wir Krypto und Bitcoin-Technologie nicht annehmen, werden es China und andere Länder tun. Sie werden dominieren, und das können wir nicht zulassen“, sagte Trump vor einem gemischten Publikum.

Trumps Bekenntnis zu Bitcoin kam für die Teilnehmer des Kongresses überraschend.
Neben der Ankündigung, eine nationale Bitcoin-Reserve zu schaffen, versprach Trump auch, niemals eine digitale Zentralbankwährung einzuführen, so wie es die Europäische Zentralbank (EZB) in der Eurozone plant.
Trump will staatliche Bitcoin-Reserven
Zum Thema staatliche Bitcoin-Reserve sagte Trump konkret: „Verkauft niemals eure Bitcoin. Wenn ich gewählt werde, wird es die Politik meiner Administration sein, 100 Prozent der Bitcoin, die die US-Regierung derzeit besitzt oder in Zukunft erwirbt, zu behalten.“
Die Bitcoin, die sich im Besitz der US-Regierung befinden, sind größtenteils durch Beschlagnahmungen infolge illegaler Aktivitäten in die Staatskasse gelangt. Die vorgeschlagene Bitcoin-Reserve würde von der Federal Reserve Bank (Zentralbank der Vereinigten Staaten) gehalten und als strategischer Vermögenswert behandelt werden, ähnlich wie Gold und ausländische Währungen. Diese Idee wurde von der Krypto-freundlichen Senatorin Cynthia Lummis aus Wyoming unterstützt, die ebenfalls auf der Konferenz sprach und ihre Absicht ankündigte, ein entsprechendes Gesetz einzubringen. Sie will sogar, dass die USA aktiv bis zu einer Million Bitcoins kaufen. Der unabhängige Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. will sogar bis zu 4 Millionen der maximal 21 Millionen Bitcoins kaufen.

Das Gebäude der Zentralbank der USA wurde 1913 als ein dezentrales System gegründet und beherbergt eine Mindestreserve an Gold der Mitgliedsbanken.
In Deutschland sorgte in den vergangenen Wochen ein spektakulärer Bitcoin-Verkauf für Aufmerksamkeit. Im Rahmen eines „Notverkaufs“ verkaufte Sachsen 50.000 Bitcoins für 2,64 Milliarden Euro. Aktuell wären sie mehr als 20 Prozent mehr wert. Das war ein schlechtes Geschäft.
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Bitcoin: Teil einer neuen politischen Strategie
Trumps neue Haltung gegenüber Bitcoin ist Teil einer neuen Strategie. Indem er sich als Befürworter der Kryptowährung positioniert, versucht Trump, die Unterstützung technologieaffiner und libertärer Wähler zu gewinnen. Diese Wählerbasis steht staatlichen Eingriffen und Regulierungen skeptisch gegenüber und könnte bei den kommenden Wahlen eine entscheidende Rolle spielen.

Trump erhofft sich durch seine Bitcoin-Strategie Wählerstimmen bei der anstehenden US-Wahl.
Mittlerweile besitzen Studien zufolge bis zu 40 Prozent der US-Amerikaner Kryptowährungen. Sie stellen damit eine sehr relevante Wählergruppe dar.
Bis 1971 war der US-Dollar durch Gold gedeckt. Eine Ergänzung der US-Währungsreserven durch Bitcoin würde zur langfristigen Stabilität des Dollars beitragen. Insbesondere dann, wenn die Adaption von Kryptowährungen zunimmt und weniger US-Dollar für internationale Transaktionen verwendet werden.
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Diego Faßnacht
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