Umfrage-Klatsche: Grüne fallen auf tiefsten Wert seit 2018
Ein Beitrag von
Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA für Bild am Sonntag erhebt, verzeichnen die Grünen den tiefsten Wert seit Mitte 2018. Auch für die anderen Ampel-Parteien sieht es nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts weiterhin nicht rosig aus.
Nach dem Haushalts-Debakel der vergangenen Woche können die Ampel-Parteien weiterhin nicht an Wählerstimmen zulegen. Besonders hart trifft es die Grünen, die auf gerade einmal mal 12 Prozent abrutschen - also ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Das ist der niedrigste Wert, den INSA seit fünfeinhalb Jahren für die Partei gemessen hat.
Lesen Sie auch: Ricarda Lang über die Schuldenbremse: Neue Haushalts-Notlage wegen Gaza-Krieg

Die SPD landet wie schon in der Vorwoche bei 16 Prozent, auch die FDP behält ihren Vorwochen-Wert von 6 Prozent ein. Insgesamt kommt die Ampel damit auf 34 Prozent der Wähler-Stimmen, das sind ganze 18 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl.
INSA-Geschäftsführer Hermann Binkert gegenüber Bild am Sonntag: „Im Moment sieht es nicht so aus, als könnten SPD oder Grüne nach der Bundestagswahl 2025 die Bundesregierung führen.“
„Die Regierung erinnert mich an meine Mandanten aus dem Betrüger-Bereich“: Strafverteidiger Burkhard Benecken geht in der aktuellen „Achtung, Reichelt!“-Folge mit der Bundesregierung hart ins Gericht:
Union bleibt stärkste Kraft
Stärkste Kraft im Sonntagstrend ist weiterhin die Union mit unveränderten 30 Prozent. Die AfD macht einen Punkt auf 22 Prozent gut, die Linke käme wie in der Vorwoche auf 4 Prozent.
Mehr NIUS: Das ganze Land schaut der Regierung machtlos beim Lügen zu
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare