Unzufriedenheit mit Gesundheitsminister: Apotheke druckt Beschwerde gegen Lauterbach auf jeden Kassenbon
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- Die Janssen-Apotheke in Bad Lauterberg druckt auf ihren Kassenbons den Hinweis: „Im Übrigen sind wir der Meinung, dass Karl Lauterbach als Minister untragbar ist.“
- Die Aktion entstand nach Unzufriedenheit mit Lauterbachs Auftritt im ARD-Morgenmagazin.
- Auf Facebook erhielt die Apotheke viele positive Reaktionen zu der Aktion.
Die Inhaberin der Janssen-Apotheke, Marina-Luisa Janssen, und ihr Mann Boris haben sich mächtig über Lauterbachs Auftritt im ARD-Morgenmagazin geärgert. Dort kündigte er starke Reformen an, etwa die Verringerung der Zahl der Krankenhäuser im Land. „Lauterbachs Auftritt habe das Fass zum Überlaufen gebracht“, so Janssen.
Deshalb greift die Apothekerin, mit Unterstützung ihres Teams, zu außergewöhnlichen Mitteln. Eine Botschaft an alle Kunden!
Unter den Rechnungspositionen, am Ende jeder Quittung, steht nun ein Hinweis: „Im Übrigen sind wir der Meinung, dass Karl Lauterbach als Minister untragbar ist. Auf Wiedersehen beim nächsten Mal. Das Team der Janssen Apotheke“
Auf Facebook erklärte Janssen ihre Beweggründe: „Während unser Gesundheitsminister bei der Bild seine ganz eigene Sicht der Dinge zur Lage im Gesundheitswesen zum Besten gibt und munter alternative Fakten ersinnt, tun wir unsere Sicht zur Lage im Gesundheitswesen ab sofort auf jedem Kassenbon kund.“
Auch sein undurchsichtiger Impfstatus bringt Lauterbach weiterhin in die Kritik.
Philippe Fischer
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