Verbreitet zu wenig Panik: Klimawandel darf man nicht mehr sagen, findet eine ARD-Sendung
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Neustes Mitglied mit Club der unsagbaren Worte 2023: der Klimawandel. Meint zumindest das WDR-Magazin Monitor in einem aktuellen Instagram-Post, der über vermeintlich „verharmlosende Klima-Sprache“ aufklären will. Das etablierte Klima-Vokabular, lässt sich herauslesen, verbreitet einfach zu wenig Panik.
Klimawandel, heißt es bei Monitor auf Instagram, „klingt nach einem sanften, natürlichen Prozess“. Und weiter: „Tatsächlich sind die Veränderungen aber heftig, gefährlich und menschengemacht“. Dem Ernst der Lage angemessen sei nur das Wort „Klimakrise“.

Der Trend geht zum Angstwort.
Auch Klimaskeptiker – lieber nicht mehr sagen!
Für Menschen, die die Gefährlichkeit klimatischer Veränderungen hinterfragen, hat sich der Ausdruck Klimaskeptiker etabliert. Achtung: Soll man auch nicht mehr sagen. Der WDR autoritär: „Skepsis suggeriert Nachdenken, Abwägung und Eigenständigkeit im Urteil. Es gibt aber keinen Zweifel an der menschengemachten Klimakrise.“
Erderwärmung – viel zu harmlos ...
Auch nicht mehr okay: Erderwärmung. „Klingt angenehm und positiv“, meint man beim gebührenfinanzierten Monitor-Magazin. Tatsächlich heize sich der Plant gefährlich auf! Deshalb, heißt es, ab jetzt lieber den Panik-Begriff „Erderhitzung“ benutzen.

Das gängige Klima-Vokabular verbreitet nicht genug Angst und Schrecken, meint man beim WDR.
Last but not least landet auch Kernenergie auf der Liste der nicht mehr korrekten Worte. „Klingt technisch sauber“, heißt es – und das sei nicht gut. Warum, wird nicht ganz klar. Der Begriff sei von „Befürworter:innen der Technologie in den 60er-Jahren“ eingeführt worden, um das negativ besetzte „Atom“ zu umgehen. Heute, meint der WDR, sollen wir die Dinge beim Namen nennen und knallhart Atomenergie sagen.
Ja, nee, ist klar, machen wir ...
Simone Schamann
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